Festspiele in kürze Oper für alle und ohne Karte Kunst für mehr als 200 Euro, das mag bei den Festspielen häufig vorkomm...

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Festspiele in kürze Oper für alle und ohne Karte Kunst für mehr als 200 Euro, das mag bei den Festspielen häufig vorkommen – doch es gibt ja auch anderes. Festspiele in kürze.

Oper für alle und ohne Karte

Kunst für mehr als 200 Euro, das mag bei den Festspielen häufig vorkommen – doch es gibt ja auch anderes. Zum Beispiel die Doppelveranstaltung im Rahmen von „Oper für alle“, bei der Sitzkissen, Isomatten, vielleicht auch Wein und Baguette gefragt sind. Das Bayerische Staatsorchester gibt am 18. Juli ein Gratis-Konzert auf dem Marstallplatz. Philippe Jordan dirigiert Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ und Strawinskys „Le Sacre du Printemps“. Am 31. Juli, wird Puccinis „Manon Lescaut“ auf den Max-Joseph-Platz übertragen. Mit dabei: Jonas Kaufmann und Kristine Opolais. Schon am 4. Juli steigt in den Fünf Höfen, im Literaturhaus, in der Kardinal-Faulhaber-Straße und in der Salvatorkirche die UniCredit-Festspielnacht. Ab 20 Uhr sind an den verschiedenen Spielstätten Gesangsstars wie Joseph Kaiser, Thomas J. Mayer oder Nikolay Borchev zu erleben. Elke Heidenreich und Ballettdirektor Ivan Liška lesen, überdies gibt es eine Vielzahl von teilweise ungewöhnlichen musikalischen Programmpunkten.

Superstars abseits der Premieren

Dass Anna Netrebko nicht mit Regisseur Hans Neuenfels konnte und aus Puccinis „Manon Lescaut“ ausstieg, ist bekannt. Trotzdem ist sie bei den Festspielen dabei: als Tatjana in Tschaikowskys „Eugen Onegin“. Waltraud Meier, eine der legendärsten Isolden unserer Zeit, ist noch zweimal mit der Wagner-Partie zu bestaunen, bevor sie sich davon verabschiedet. Edita Gruberova tritt in ihrer Leib- und Magenrolle auf, als Elisabetta in Donizettis „Roberto Devereux“, und gibt einen Liederabend. Joseph Calleja ist in der Uralt-Inszenierung von Puccinis „Madama Butterfly“ zu erleben. Und Christian Gerhaher will als Monteverdis Orfeo erneut seine geliebte Euridice aus der Unterwelt holen. Vergeblich, wie wir wissen.

Stadt der Frauen auf der Theresenhöhe

Was hat es auf sich mit den Machos auf der Opernbühne? Oder mit dem Sexappeal der menschlichen Stimme? Unter anderem das soll einen Tag lang untersucht werden – mit der Festspiel-Werkstatt „Stadt der Frauen“ in der Alten Kongresshalle auf der Theresienhöhe. Das Motto stammt aus Federico Fellinis gleichnamigen Film. Vorträge, Seminare und Gesprächsrunden gibt es dazu am 27. Juli ab 13 Uhr, auch Videos, Installationen und Performances. Und zur Erholung ab 23 Uhr eine Party.

Für was gibt es noch Tickets?

„Ausverkauft“ meldet die Staatsoper unter anderem für die „Arabella“-Serie. Doch das kann sich kurzfristig ändern. Für welche Vorstellungen es noch Karten gibt, kann man am besten auf der Homepage unter www.staatsoper.de erfahren.

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