Was Dieter Bohlen an den RTL-Castingshows gerne ändern würde

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Dieter Bohlen.

Dieter Bohlen, Jurychef der RTL-Shows „Deutschland sucht den Superstar“ („DSDS“) und „Das Supertalent“, kritisiert das dichte Regelwerk seiner Sendungen. „,DSDS‘ und ,Das Supertalent‘ sind englische Formate, da kann man eigentlich nicht groß was ändern, weil es genaue Vorschriften gibt“, sagte der 59-Jährige dem Magazin „Closer“.

Das sei „schlimmer als in jeder Steuererklärung.“ Die Quoten beider Sendungen waren zuletzt stark zurückgegangen. Dennoch sei „DSDS“ noch nicht am Ende, betonte Bohlen: „Es ist mein Baby, und Totgesagte leben doch angeblich am längsten. Wir müssen jetzt nur handeln.“

Mit der Jurybesetzung habe die Misere nichts zu tun, betonte Bohlen. „Es liegt nicht an der Jury. Hätte diese Jury da vor vier Jahren gesessen, wäre es toll gelaufen. Mit Bill (Kaulitz von Tokio Hotel, Red.) verstehe ich mich echt gut. Okay, eine Frau mit Musikverstand fehlt, aber das ist nicht der Grund. Wir brauchen mehr langjährige Sachkompetenz.“ Neben Bill Kaulitz sitzen sein Zwillingsbruder Tom und Sänger und Musikproduzent Mateo Jaschik in der aktuellen Jury.

Am liebsten wäre Bohlen eine „DSDS“-Show ohne Altersbegrenzung. „Das hat man ja auch bei ,The Voice‘ gesehen“, sagte der „Poptitan“ mit Blick auf die erfolgreiche Pro Sieben-Sat.1-Show, bei der auch Kandidaten über 30 teilnehmen dürfen: „Aber das ist bei ,DSDS‘ unmöglich.

Bohlen liebäugelt jetzt mit „The Voice“-Juror Xavier Naidoo bei „DSDS“. „Wenn sich das Aushängeschild von „The Voice“ und der Boss von „DSDS“ zusammenfinden - ich glaube, das wäre megainteressant! Wir könnten Dinge bewegen!“  dpa

Zurück zur Übersicht: Kultur & TV

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Kommentare