DAS 12. FÜNF SEEN FILMFESTIVAL IN STARNBERG, WEßLING, GAUTING UND SCHLOSS SEEFELD STEHT UNTER DEM MOTTO „ZEIT“ UND BIETET 150 WERKE

Der Cineasten-Dampfer sticht in See

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Josef Bierbichler, Ehrengast des diesjährigen Fests, mit Matthias Helwig (re.), Chef des Internationalen Fünf Seen Filmfestivals in Starnberg und Umgebung. Foto: fsff

Von Hanna von Prittwitz. Im Landkreis Starnberg lockt das cineastische Vergnügen: Am 6. September startet das 12.

Fünf Seen Filmfestival. Erstmals am Ferienende und erstmals ohne Open-Air. Dauer: bis 15. September. Bei der Pressekonferenz im Starnberger Kino erklärte Festivalchef Matthias Helwig gestern offen, warum er sich für die Splittung entschieden hat: „Die Zahlen waren im vergangenen Jahr nicht so, wie erhofft“, sagte er. Also trennte er das Open-Air vom restlichen Prozedere ab und verlegte das Festival auf das Ferienende. Das Wetter spielte mit: Mehr als 8000 Menschen besuchten die Open-Air-Veranstaltungen im August am Wörthsee und in Starnberg. Für Cineasten geht es nun am 6. September weiter – mit rund 150 ausgewählten Filmen, mehr als 250 Vorstellungen auf 13 Leinwänden in Starnberg, Weßling, Gauting und Schloss Seefeld, und neun Wettbewerben.

Dabei steht das Festival erstmals unter einem Motto. Um „Zeit“ drehen sich Retrospektiven, Kurzfilme und Diskussionsabende. Ein weites Feld, über das Helwig mit Ehrengästen wie Schauspieler, Autor und Regisseur Josef Bierbichler, Filmschnitt-Könnerin Bettina Böhler und den Regisseuren Edgar Reitz und Dominik Graf sprechen wird. Der Beginn einer Trilogie, wie Helwig erklärte, in deren Rahmen die Begriffe „Raum“ und „Bewegung“ in den nächsten Jahren folgen sollen.

Um den Fünf-Seen-Filmpreis bewerben sich heuer Filmschaffende aus dem mitteleuropäischen Raum. „Das ist unser Schwerpunkt“, stellte Helwig fest. Niederlande, Schweiz, Rumänien, Österreich, Ungarn, Kroatien und Deutschland sind vertreten. Zu den Gastländern zählen Südtirol, Indien und Taiwan. Neu ist außerdem, dass Helwig seinen Eröffnungsabend am 6. September in der Schlossberghalle mit schwerer Kost beginnt. Zu sehen ist „Styx“. Eine Frau wird bei einem Segeltörn unversehens Akteurin der Flüchtlingskrise. „Der Film ist ein Statement“, sagte Helwig. Das gilt ebenso für den Abschlussfilm „Wackersdorf“. Die legendäre Dampferfahrt mit Filmen und Preisverleihung findet natürlich statt, trotz aller Neuheiten – abgelegt wird am Dienstag, 11. September.

Informationen:

www.fsff.de.

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