BUCH Sie war snobistische Muse und androgyne Stilikone.

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BUCH. Sie war snobistische Muse und androgyne Stilikone.

Im Jahr 1904 in Berlin geboren, mischte Ruth Landshoff-York in den wilden Zwanzigern kräftig mit. Die Nichte des Verlegers Samuel Fischer nahm sich alle Freiheiten, dominierte die Schwulenpartys, liebte die Lesben, war Geliebte, Freundin und Muse von Dichtern, Denkern, Diplomaten. Das prominenteste Society-Girl jener Zeit. Berühmt fürs Berühmtsein. Mehr nicht. Sie schauspielerte, allerdings schlecht, schrieb Bücher, Stücke und Feuilletons, die sogar gedruckt oder aufgeführt wurden. Und doch war sie der Vergessenheit anheimgefallen – bis jetzt Thomas Blubacher in einer leider viel zu kleinteilig geratenen Biografie Ruths schrilles, personenreiches Leben schildert: in Deutschland und ab 1933 als jüdische Emigrantin in Paris und New York, wo sie 1966 starb. Eine Frau zum Staunen. ltz

Annehmbar (((;;

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