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Buch als Kulturgut

Börsenverein: Kritik an der Regierung Merkel Zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse appelliert der Börsenverein des Deutschen Buchhandels an die Bundesregierung, die Buchkultur in Deutschland zu erhalten und sich eindeutig zum vielfältigen Buchhandel zu bekennen.

Die Regierung Merkel habe sich bisher nicht dafür eingesetzt, die Buchbranche aus den Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit den USA herauszunehmen, sagte der scheidende Vorsteher des Börsenvereins, Gottfried Honnefelder (67): „Ich halte das Zögern der deutschen Regierung für verheerend.“

Laut Honnefelder, der heuer die Leitung des Börsenvereins nach der Messe aufgibt, versuchen die USA unter dem Druck von Unternehmen wie Google oder Amazon, die Buchbranche in das Freihandelsabkommen einzubeziehen und damit Bücher als normales Wirtschaftsgut zu bewerten. Das würde unter anderem das Ende für die Buchpreisbindung und damit auch das Ende des dichten Netzes an Verlagen und Buchhandlungen in Deutschland bedeuten, so der Verleger. In Ländern ohne Buchpreisbindung habe sich eine „Bestsellerkultur“ entwickelt, die keinen Raum für besondere Themen, Experimente und kulturelle Vielfalt lasse.  kna

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