DIE KAMMERSPIELE SIND MIT ZWEI ARBEITEN ZUM THEATERTREFFEN GELADEN

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„Trommeln in der Nacht“ ist wieder am Sonntag in den Kammerspielen zu sehen.

von Michael Schleicher. Erfolg für die Münchner Kammerspiele: Mit Brechts „Trommeln in der Nacht“ (Regie: Christopher Rüping) und „Mittelreich“ nach Josef Bierbichlers Roman (Regie: Anta Helena Recke) ist das Haus mit gleich zwei Arbeiten zum 55.

Berliner Theatertreffen eingeladen. Das Festival findet vom 4. bis zum 21. Mai statt und zeigt die „zehn bemerkenswertesten Inszenierungen“ deutschsprachiger Theater. Die Kammerspiele sind heuer die einzige Bühne, die mit zwei Produktionen im Wettbewerb ist. Außerdem eingeladen wurden das Hamburger Schauspielhaus mit Jelineks „Am Königsweg“ (Regie: Falk Richter) sowie das Thalia Theater mit „Die Odyssee“ (Regie: Antú Romero Nunes), Karin Henkels Euripides-Bearbeitung „Beute Frauen Krieg“ (Schauspielhaus Zürich), „Die Welt im Rücken“ nach Thomas Melle (Regie: Jan Bosse, Wiener Burg), Frank Castorfs „Faust“-Interpretation (Berliner Volksbühne), „Nationaltheater Reinickendorf“ von Vegard Vinge und Ida Müller, „Rückkehr nach Reims“ nach Didier Eribon (Regie: Thomas Ostermeier, Schaubühne Berlin) und Büchners „Woyzeck“ (Regie: Ulrich Rasche, Theater Basel). In der Auswahl der sieben Juroren war zudem die Inszenierung „Die Selbstmord-Schwestern“ der Kammerspiele. Andere Münchner Theater spielten in der Debatte keine Rolle.

Für die städtische Bühne gibt es noch einen weiteren Grund zur Freude: Beim Fadjr-Theaterfestival in Teheran wurde Katja Bürkle für ihre Leistung in „Hamlet“ als beste Schauspielerin geehrt. Auch dieser Abend wurde von Christopher Rüping inszeniert.

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