Baustelle Semperbau

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Domizil der Dresdner Gemäldegalerie wird saniert Der Semperbau am Dresdner Zwinger, Domizil der weltberühmten Gemäldegalerie Alte Meister, bleibt bis 2017 Baustelle.

Die grundlegende Sanierung des Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert erfolgt in zwei Abschnitten: Noch bis März 2015 laufen die Arbeiten im Ostflügel, von Juni 2015 bis März 2017 soll der Westflügel folgen. Die Kosten bezifferte Sachsens Finanzminister Georg Unland mit insgesamt knapp 47 Millionen Euro. Das Museum bleibt während der gesamten Bauphase geöffnet. Im Zuge der bereits im Oktober 2013 begonnenen Sanierung wird das Ausstellungsgebäude mit modernster Brandschutz- und Sicherheitstechnik ausgestattet. Außerdem wird am östlichen Ende des Ostflügels ein neues Treppenhaus gebaut.

Neue Wege sollen beim Lichtkonzept gegangen werden. Künftig wolle man an normalen Tagen mit dem Tageslicht auskommen, erklärte Unland. Kunstlicht solle nur noch unterstützend eingesetzt werden.

Anfang 2013 waren in der Sempergalerie massive Schäden festgestellt worden. Ein undichtes Dach, nasse Wände und Schimmel sorgten für die Schließung. Ende März 2013 öffnete die Gemäldegalerie dann mit einer auf die Hälfte reduzierten Präsentation im Westteil, in den Hauptwerke wie Vermeers „Brieflesendes Mädchen“ oder Raffaels „Sixtinische Madonna“ umgezogen waren.  dpa

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