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Ermitteln miteinander – doch fühlen sich dabei auch gegenseitig auf den Zahn: der deutsch-griechische Kommissar Max Richter (Francis Fulton-Smith, li.) und sein Kollege Petros Makropoulos (Waldemar Kobus). Foto: Fatourou/ARD

ARD-Serie    Jetzt wird’ griechisch – zumindest etwas Francis Fulton-Smith ermittelt im neuen Athen-Krimi Von Klaus Braeuer Deutsche Krimis laufen gut. ARD-Serie    .

Jetzt wird’ griechisch – zumindest etwas

Francis Fulton-Smith ermittelt im neuen Athen-Krimi

Von Klaus Braeuer

Deutsche Krimis laufen gut. Gerade dann, wenn sie im Ausland spielen. Jetzt kommt folgerichtig eine neue Reihe. Los geht’s in Griechenland. Francis Fulton-Smith spielt Max Richter in „Der Athen-Krimi: Trojanische Pferde“, heute Abend zeigt die ARD um 20.15 Uhr die erste Folge.

Kaum hat Max Richter den Dienst bei der Athener Mordkommission angetreten, wird er zu seinem ersten Fall gerufen: Eine junge Sängerin trällerte eben noch auf der Straße, kurz danach liegt sie tot daheim. Vom neuen Partner Petros Makropoulos (Waldemar Kobus) skeptisch empfangen, beginnen die beiden ihre Ermittlungen.

Was sein griechischer Kollege nicht weiß: Richter wurde von seinem neuen Chef, Kriminaldirektor Ritsos (Michele Oliveri), beauftragt, den vermeintlich bestechlichen Makropoulos zu beschatten. Der ist außerdem gerade dabei, mit Richters Schwester Melina (Beate Maes) eine Beziehung anzufangen, und seine Tochter Eleni hat ein Auge auf Richter geworfen – was die ganze Sache verkompliziert. Die Lösung des eher banalen Falles übrigens auch.

Fulton-Smith (49) war schon mal in drei Folgen als Pariser „Kommissar LaBréa“ zu sehen. Sehr französisch wirkte er damals nicht gerade, da half auch ein Baguette unterm Arm wenig. Jetzt also macht er auf Grieche, mit Bart, leichten Locken und griechischer Mama.

Die Dialoge sind nur mäßig originell, und griechisch sind höchstens die Namen. Die Schauspieler agieren routiniert: Kobus sieht eher aus wie ein Kriminalrat aus einem Vorabend-Krimi, und Sabin Tambrea als blasser Nerd ähnelt mehr einem Schweden, der zu wenig Sonne abbekommen hat. Allein Andrea Sawatzki in einem Gastauftritt als böse Verlegerin vermag zu überzeugen.

Die ARD plant weitere Formate von Krimis im Ausland, die alle unter einer Dachmarke laufen. Zum Beispiel ein Bozen-Krimi (am 4. Februar) und ein Tel-Aviv-Krimi (am 3. März). Geplant sind auch ein Zürich- und ein Island-Krimi.

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