Achenbach legt Teilgeständnis ab

Der wegen Millionenbetrugs angeklagte Kunstberater Helge Achenbach hat die Vorwürfe gegen sich teilweise eingestanden. Er habe bei einigen Kunstverkäufen an den Aldi-Erben Berthold Albrecht „unberechtigte Aufschläge“ vorgenommen und Rechnungen eigenhändig verändert, sagte der 62-Jährige gestern vor dem Landgericht Essen.

Dies bedauere er sehr. Mit den erhöhten Preisen habe er einen „wirtschaftlichen Puffer“ für Rücknahmegarantien schaffen wollen. Außerdem habe er Geld wegen der Verluste seiner Restaurants in Düsseldorf gebraucht. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Kunstberater vor, Albrecht bei 22 Kunst- und Oldtimerverkäufen um gut 23 Millionen Euro betrogen zu haben.  dpa

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