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Täter weiter flüchtig

„Kein Zufallsopfer“: Mann durch Kopfschuss auf offener Straße in Krefeld hingerichtet

Nordrhein-Westfalen, Krefeld: Polizisten stehen auf einem Geweg neben dem Toten. In der Krefelder Innenstadt ist am Montagabend ein Mann auf offener Straße erschossen worden.
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Nordrhein-Westfalen, Krefeld: Polizisten stehen auf einem Geweg neben dem Toten. In der Krefelder Innenstadt ist am Montagabend ein Mann auf offener Straße erschossen worden.
  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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Krefeld - Am Montagabend sind in der Krefelder Innenstadt Schüsse gefallen. Ein Mann wurde getötet, die Hintergründe sind unklar, die Täter flüchtig.

Update (30. November) 8.45 Uhr - Kopfschuss in Krefeld auf offener Straße - „Kein Zufallsopfer“

In der Krefelder Innenstadt (Nordrhein-Westfalen) ist am Montagabend ein Mann auf offener Straße erschossen worden. „Wir gehen allen denkbaren kriminalistischen Hypothesen nach und schließen eigentlich nur aus, dass der Mann ein Zufallsopfer gewesen sein könnte“, sagte Oberstaatsanwalt Axel Stahl am Dienstag auf dpa-Anfrage. Die Mordkommission fahndet weiter nach zwei Männern.

Zeugen hatten gegen 19.50 Uhr mehrere Schüsse gehört und in der Dunkelheit zwei Männer weglaufen sehen, wie die Ermittler am Dienstag mitteilten. Ein Schuss habe das Opfer in den Kopf getroffen. Seine Leiche lag nach der Tat auf dem Bürgersteig. Sie werde nun obduziert, hieß es. Der Albaner habe seit vier Jahren in Deutschland gelebt.

Ein Polizeisprecher sagte, dass der 42-jährige Tote der Polizei wegen Drogen- und Eigentumsdelikten bekannt war. Um eine „große Nummer“ im Drogengeschäft soll es sich bei ihm aber nicht gehandelt haben, eher um einen Kleindealer, der auch selbst Drogen konsumiert habe, erfuhr dpa aus Ermittlerkreisen.

An einer Hausfassade am Tatort fanden sich am Tag danach Einschusslöcher an einem Briefkasten und einer Gegensprechanlage. Rund 30 Bereitschaftspolizisten suchten unter parkenden Autos, in Grünanlagen und auf einem Bahndamm nach der Tatwaffe. Beamte der Mordkommission befragten die Anwohner in der Straße.

Ob das Opfer zur Tatzeit auf einem Fahrrad unterwegs war, blieb zunächst unklar. „Am Tatort lag ein Rad herum, aber es kann auch sein, dass es jemand nur umgerissen hat“, hieß es.

Update (29. November), 12.52 Uhr - Tödliche Schüsse in Krefeld

Nach der Erschießung eines Mannes auf offener Straße fahndet die Mordkommission in Krefeld weiter nach zwei Männern. Wie nun bekannt wurde, handelt es sich bei dem Opfer um einen 42-Jährigen. Augenzeugen gaben an, zwei Männer seien nach den Schüssen vom Tatort geflohen, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Dienstag mitteilte. Beim Eintreffen der Beamten habe der 42-Jährige bereits leblos am Boden gelegen. Ein Notzarzt stellte nur noch den Tod fest.

Die Polizei war nach eigenen Angaben am Montag kurz vor 20 Uhr wegen der Schüsse in der Krefelder Innenstadt alarmiert worden. Das Opfer lebte laut Polizei seit 2018 in Deutschland. Er sei wegen verschiedener Delikte bereits polizeibekannt - vor allem wegen Drogendelikten.

Die Beamten fahnden nach den beiden Tatverdächtigen. Laut Zeugenaussagen sollen die beiden flüchtenden Männer von durchschnittlicher Statur gewesen sein. Einer soll eine dunkle Jacke und Mütze getragen haben. Der andere Mann soll ebenfalls eine dunkle Jacke, verziert mit einem auffälligen Logo, auf dem Rücken getragen haben.

Erstmeldung:

Um kurz vor 20 Uhr sollen in der südlichen Innenstadt mehrere Schüsse gefallen sein. Offenbar wurde ein Mann, der mit seinem Rad unterwegs war, auf offener Straße eiskalt erschossen. „Es gab eine Schussabgabe auf der Garnstraße. Eine Person ist verstorben“, sagte ein Sprecher der Polizei am Montagabend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Mittlerweile bestätigte die Polizei auch „ein Tötungsdelikt“. Bei dem Opfer soll es sich unbestätigten Medienberichten zufolge um einen Anfang 40-Jährigen handeln. Demnach wurde dem Albaner aus kurzer Distanz in den Hinterkopf geschossen; von einer regelrechten Hinrichtung ist die Rede. Die Hintergründe und der genaue Tathergang sind unklar.

Fest steht: Kurz nach der Tat wurde der Ort des Geschehens großräumig abgesperrt. Der Tatort penibel untersucht. Aber: Die Fahndung nach dem oder den Tätern läuft weiterhin - bislang erfolgte offenbar noch keine Festnahme.

mz

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