Immer mehr engagieren sich als Leihoma und Leihopa

Was tun, wenn man sich gern um Enkel kümmern würde, aber – noch – keine hat oder die eigenen zu weit weg sind?

Viele ältere Frauen und Männer engagieren sich dann immer öfter als sogenannte Leihgroßeltern. Sie arbeiten in der Regel ehrenamtlich oder nur für eine geringe Aufwandsentschädigung. Manche Leihomas und -opas beziehen auch ein Honorar wie Babysitter. Über Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz, Familienzentren, die Arbeiterwohlfahrt oder auch über Online-Datenbanken können die „neuen Familienmitglieder“ gesucht und gefunden werden. „Oft haben Leihomas keine eigenen Enkel in der Nähe“, erklärt Kerstin Tempel, Geschäftsführerin vom Bundesverband der Mütterzentren. „Daher entwickeln sie nicht selten ein sehr enges Verhältnis zu den Kindern – und gehören dann richtig zur Familie.“  dpa

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