Höhlentaucher verklagt Musk

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Das Fußballteam in der thailändischen Höhle. Foto: aP/ dpa

New York – Die ungewöhnliche Schimpftirade von Tesla-Chef Elon Musk gegen einen der Rettungstaucher des Höhlendramas in Thailand hat doch rechtliche Konsequenzen.

Eine Verleumdungsklage seines Mandanten dürfte bald bei einem Gericht in Los Angeles eingereicht werden, sagte der Anwalt des Tauchers dem US-Sender CNN.

Musk hatte den Briten Vernon Unsworth, der im Juli bei der dramatischen Rettung eines Kinder-Fußball-Teams aus der Höhle Tham Luang-Khun Nam Nang Non im äußersten Norden Thailands mitgeholfen hatte, vor seinen 22 Millionen Twitter-Followern wiederholt als „Pädophilen“ beschimpft. Der Tech-Milliardär war verärgert, weil Unsworth seine Idee, die Fußballer mit einem selbst entwickelten Mini-U-Boot zu retten, als PR-Gag kritisiert und gesagt hatte, Musk könne sich „sein U-Boot dahin schieben, wo es weh tut“. Zwar hatte Musk sich nach seinen „Pädophilen“-Tweets entschuldigt. Doch am Dienstag fachte er den Streit aus heiterem Himmel wieder an.

Ob es nicht „seltsam“ sei, dass Unsworth ihn nicht verklagt habe, fragte Musk auf Twitter. Er behauptete zudem, dem Briten sei kostenlose Rechtsvertretung angeboten worden. Das betritt Unsworths Anwalt. Außerdem beschwerte sich Musk bei Twitter, der Wahrheitsgehalt seines „Pädophilen“-Vorwurfs sei nicht geprüft worden. Hier legte er gegenüber der News-Site „Buzzfeed“ nach: „Habt Ihr irgendwelche Recherche betrieben?“.  dpa

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