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Bayerns Verkehrsminister Bernreiter: Kein Terminal für Region Rosenheim

„Rollende Landstraße“

Bayerns Verkehrsminister Bernreiter: Kein Terminal für Region Rosenheim

Im Landkreis Rosenheim wird es kein Terminal der „Rollenden Landstraße“ geben. In einem Brief an …
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Bis zu 36 Grad und Tropennacht in Deutschland

Hitzewelle im Anmarsch: In Spanien bereits über 40 Grad - Franzosen zum Wassersparen aufgerufen

Auch in Deutschland rechnen die Experten mit ein paar heißen Tagen: Der Monat ist jetzt schon deutschlandweit mehr als 2,2 Grad wärmer als das Klimamittel der Jahre 1961 bis 1990.
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Auch in Deutschland rechnen die Experten mit ein paar heißen Tagen: Der Monat ist jetzt schon deutschlandweit mehr als 2,2 Grad wärmer als das Klimamittel der Jahre 1961 bis 1990.
  • Markus Zwigl
    VonMarkus Zwigl
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Eine wahre Hitzewelle lässt derzeit Spanien schwitzen und um Luft ringen. Die „Extremtemperaturen“ von 40 Grad könnten die gesamte Woche anhalten und dafür sorgen, dass auch in Frankreich und Deutschland eine sommerliche Hitze einkehrt. Es werde fast jeden Tag wärmer bis zum voraussichtlichen Höhepunkt am Samstag mit Temperaturen bis 36 Grad, ist sich zumindest der Deutsche Wetterdienst (DWD) sicher.

Deutschland - Der Sommer kommt nach Deutschland. In der Nacht zum Sonntag stehe mit Temperaturen über 20 Grad die erste Tropennacht dieses Jahres an. Laut der Prognose bleibt es jedoch nicht lange heiß. Von einer klassischen Hitzewelle könne daher voraussichtlich nicht gesprochen werden, erklärte der Meteorologe Sebastian Schappert.

Sonnenschein und Wärme bis zu 28 Grad werden im Südwesten bereits am Dienstag für Freibad-Wetter sorgen, während im Norden bei wechselnder Bewölkung und einzelnen Schauern die Temperaturen noch bei mäßigen 20 Grad liegen. Einen Tag später wird es auch dort sonnig. Die Temperaturen schnellen bis auf 25 Grad nach oben.

Im Rest der Republik kann am Mittwoch die 30-Grad-Marke geknackt werden. „Besonders NRW, Baden-Württemberg und Bayern strahlen mit Sonnenhoch David um die Wette“, sagte Klimatologe Dr. Karsten Brandt von Donnerwetter.de zu bild.de.

„Die Details der Ausprägung der Hitze sind noch unsicher. Wie heiß wird es letztlich werden? 37, 38 oder gar 40 Grad? Das müssen wir abwarten. Außerdem ist auch unklar, wie lange die Wärme oder Hitze andauern wird“, ordnet Diplom-Meteorologe Dominik Jung ein.

Was die Menschen in Deutschland sehnlichst erwarten, sorgt in Spanien seit Sonntag für Sorgenfalten. In Andalusien erwarten die Experten bis zu 43 Grad. „Diese extreme Hitze, zu diesem Moment des Frühlings, ist nicht normal“, analysierte Ruben del Campo, Sprecher des nationalen Wetterdienstes (Aemet). Sie sei ganz klar auf die Klimaerwärmung zurückzuführen. Bereits im Mai waren in Spanien im Monatsmittel die höchsten Temperaturen seit mehr als hundert Jahren gemessen worden.

Und auch Frankreich steht vor dem Beginn einer weiteren Hitzewelle. Hier haben mehrere Wasserversorger bereits zum Wassersparen aufgerufen. „Um nicht in eine schwierige Lage zu kommen, müssen wir uns vorbereiten“, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Aufruf des Verbands der Wasserbetriebe. Zwischen Dienstag und Samstag werden in Frankreich Temperaturen bis zu 40 Grad erwartet.  

Die Wasserbetriebe appellieren an den Staat, die Versorgung zu modernisieren, etwa durch besseres Aufspüren von Lecks in Leitungen und durch saisonabhängige Tarife. Nötig seien auch „natürliche Lösungen“, beispielsweise der bessere Schutz von Feuchtgebieten und der Kampf gegen die Bodenversiegelung. Auch technologische Lösungen sollten erwogen werden, wie das Auffüllen der Grundwasser-Reservoirs und die Zweitnutzung von gering verschmutztem Wasser. 

Derzeit gelten in einem guten Drittel der 101 Départements Frankreichs bereits Beschränkungen. Je nach Warnstufe wird das Bewässern von Gärten und Feldern rationiert; Autos dürfen nicht mehr gewaschen und private Pools nicht mehr gefüllt werden. 

mz/dpa/afp