INFLUENZA

971 Grippe-Tote

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Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen. Berlin – In der aktuellen Grippesaison wurden bislang rund 300 000 Erkrankungsfälle gemeldet.

Insgesamt 971 Todesfälle wurden in Zusammenhang mit einer Influenza bekannt, wie aus dem aktuellen Wochenbericht der Arbeitsgemeinschaft Influenza am Berliner Robert-Koch-Institut (RKI) hervorgeht. Die Mehrheit der Gestorbenen (87 Prozent) war demnach 60 Jahre oder älter. Mehr als 51 000 Patienten mussten sich zudem mit der Diagnose Grippe ins Krankenhaus begeben.

Laut RKI ist der Höhepunkt der Grippewelle überschritten. In der vergangenen Woche wurden noch rund 25 200 Influenzaerkrankungen übermittelt. Wie schwer die Grippewelle insgesamt ausfällt, lässt sich laut RKI erst nach Saisonende abschätzen. Die Dunkelziffer dürfte ohnehin höher liegen, weil nicht jede Grippe im Labor bestätigt wird.

Für Wirbel sorgte in dieser Grippesaison, dass der aktuelle Dreifachimpfstoff kaum gegen das dominierende Influenzavirus wirkte.

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