Animal Hoarding?

Polizei durchsucht Wohnung und spricht von "grausigem Fund"

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Grusel-Fund in der Domstadt Fulda.

Einen "grausigen Fund" haben Polizeibeamte bei einer Wohnungsdurchsuchung gemacht. Der Fund zwang die Beamten zum raschen Handeln.

Fulda - Die Polizei hat in Fulda die Wohnung eines 32-Jährigen durchsucht und einen "grausigen Fund" gemacht. extratipp.com* berichtet darüber. 

Polizei durchsucht Wohnung in Fulda und spricht von "grausigem Fund"

Was war passiert? Dienstag, 26. Februar, in der Domstadt Fulda. Beamte des Polizeipräsidiums Osthessen durchsuchten die Wohnung eines 32-Jährigen. Woher die Ordnungshüter den Tipp hatten, ist unklar. Fakt ist: Die Polizei fand bei dem Mann fast 50 Schlangen der Gattung Königspython. Dabei handelte es sich um eine Art der Würgeschlangen, die bis zu zwei Meter lang werden können. Die Polizei Osthessen schreibt in ihrer Pressemeldung: "Die Tiere waren allesamt unterernährt und unterkühlt. Sie befanden sich nach Angaben von Mitarbeitern des Veterinäramts in desolater Verfassung."

Fulda: 32-Jähriger hortet Schlangen - Polizei bringt Tiere in Sicherheit

Eine der geretteten Königspythons.

Tragisch: Vier der Tiere waren bereits gestorben. Gegen den 32-Jährigen aus Fulda, den die Polizei als "Tierfanatiker" bezeichnet, wird nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Die noch lebenden Schlangen wurden in eine Wildtier-Auffangstation gebracht, wo die Königspythons wieder aufgepäppelt werden. Möglich, dass es sich bei dem Fund um einen Fall von Animal Hoarding handelt. Darunter versteht man das krankhafte Sammeln und Halten von Tieren. 

In diesen Mini-Boxen wurden die Schlangen gehalten, die Tiere waren in einem schlimmen Zustand.

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Matthias Hoffmann

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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