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Tierischer Zuwachs

Frankfurter Zoo: Kleiner Nachwuchs sorgt für große Freude

Fingertier im Frankfurter Zoo geboren
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Ein im Grzimekhaus des Frankfurter Zoos geborenes Fingertier. (Archivfoto)
  • Andreas Apetz
    VonAndreas Apetz
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Der Frankfurter Zoo freut sich über Nachwuchs. Eine Fingertier-Mutter hat ein Junges zur Welt gebracht – dabei pflanzt sich die Lemuren-Art nur sehr selten fort.

Frankfurt – Der Frankfurter Zoo* darf sich über ein kleines Wunder freuen: Bei den Fingertieren hat es Nachwuchs gegeben – und das ist sehr selten.

Der Zoo teilte am Donnerstag (25.11.2021) mit, dass am 26. Oktober ein männliches Jungtier der exotischen Lemuren-Art aus Madagaskar geboren wurde.

Frankfurter Zoo freut sich über seltenen Nachwuchs: „Geringe Fortpflanzungsrate“

Nach Angaben von Zoo-Kurator Johannes Köhler haben die auch Aye-Aye genannten Fingertiere eine „ausgesprochen geringe Fortpflanzungsrate“. Ein Weibchen würde nur alle zwei Jahre ein einzelnes Junges zur Welt bringen. „Umso wichtiger ist es, dass sich der Nachwuchs gut entwickelt“, sagte Köhler.

Der Frankfurter* Zoo beherbergt damit insgesamt vier Fingertiere, die vor allem die dünnen Mittelfinger mit der langen Kralle und die markanten Augen auszeichnen. Die Lemuren-Art lebt den Angaben zufolge lediglich auf Madagaskar in Freiheit und steht auf der Roten Liste der stark gefährdeten Arten. Im Frankfurter Zoo kam 2010 zum ersten Mal in Deutschland ein Fingertier in Gefangenschaft zur Welt. (aa/dpa) *fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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