Fledermäuse als Ebola-Überträger

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neue studie . Berlin – Der Ausbruch der Ebola-Epidemie in Westafrika geht vermutlich auf Fledermäuse zurück, berichten Forscher des Robert-Koch-Instituts in einer aktuellen Studie.

Der vermutlich erste Patient – ein kleiner Junge – stammt aus einem Dorf in Guinea, in dem Kinder häufig an einen hohlen Baum spielten, in dem Fledermäuse wohnten. Zudem hätten Kinder die Tiere dort auch oft gejagt und gegrillt, so die Studie.

Währenddessen ist eine schottische Krankenschwester, die sich in Westafrika mit dem Virus infizierte, in ein Londoner Krankenhaus verlegt worden. Die Frau werde auf einer Isolierstation behandelt, heißt es. Nach Behördenangaben ist ihr Zustand wenig besorgniserregend. Die Gefahr, dass sich weitere Menschen bei ihr angesteckt haben könnten, schätzen die Behörden als sehr gering ein, da das Virus bereits in einem sehr frühen Stadium diagnostiziert worden sei. Weltweit erkrankten bisher über 20 000 Menschen, über 7800 starben.

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