Fernsehmama vor und hinter der Kamera

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Kathrin Ackermann wird 75 von Ute Wessels

Im „Tatort“ spielt sie die Mutter von Kommissarin Charlotte Lindholm alias Maria Furtwängler und im echten Leben ist sie es: Kathrin Ackermann. Das ist jedoch nur eine von vielen Rollen, in denen Ackermann ihr Publikum in den vergangenen 50 Jahren begeistert hat. Heute feiert die Schauspielerin ihren 75. Geburtstag.

Geboren am 30. Januar 1939 in Wiesbaden und aufgewachsen ist sie in Lausanne, startete Ackermann ihre Karriere in München. Nach der Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule gehörte sie von 1961 bis 1979 zum Ensemble des Bayerischen Staatsschauspiels. Immer häufiger war sie im Fernsehen zu sehen, wo sie von Mitte der Achtzigerjahre an in 52 Folgen der Erfolgsserie „Eine glückliche Familie“ an der Seite von Maria Schell, Siegfried Rauch und ihrer Tochter Maria Furtwängler spielte. Es folgten weitere Serienrollen in „Marienhof“, „Vater wider Willen“ und „Aus heiterem Himmel“.

Als Synchronsprecherin war Ackermann in „Das kleine Arschloch“ zu hören und lieh ihre Stimme der Peggy Bundy in der US-Serie „Eine schrecklich nette Familie“. An der Bayerischen Theaterakademie August Everding gibt Ackermann ihre Begeisterung für die Schauspielerei als Lehrbeauftragte an die nächste Generation weiter.

Nachdem ihr Vater, Hans Ackermann, im Zweiten Weltkrieg gefallen war, ging ihre Mutter Elisabeth eine zweite Ehe mit dem Dirigenten Wilhelm Furtwängler ein. Katharina Ackermann selbst heiratete dann dessen Neffen, den Architekten Bernhard Furtwängler. Aus der geschiedenen Ehe stammen die Söhne David und Felix sowie die Tochter Maria Furtwängler.

Wenn ein neuer „Tatort“ mit Mutter-Tochter-Gespann ausgestrahlt wird, sitzen Familie und Freunde gemeinsam vor dem Fernseher, verriet Ackermann in einem Interview.

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