FREIBURGER MISSBRAUCHSFALL

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Anzeige gegen Behördenvertreter erstattet. Freiburg – Im Fall des von seiner Mutter und deren Lebensgefährten an Pädophile zum Missbrauch verkauften neunjährigen Jungen aus dem Raum Freiburg hat der Deutsche Kinderverein Anzeige gegen Behördenvertreter erstattet.

Angezeigt worden seien die in der Vergangenheit mit dem Jungen befassten Richter und Behördenvertreter, teilte die Organisation am Montag in Essen mit. Die Strafanzeige lautet demnach auf den Verdacht der Rechtsbeugung und der Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht. Vereinsgeschäftsführer Rainer Rettinger erklärte, der Staat sei „berechtigt und sogar verpflichtet, in die Autonomie elterlichen Handelns einzugreifen, wenn das Wohl eines Kinds gefährdet ist“. Warum mehrere Gerichte trotz Warnungen von Polizei und Jugendamt das Kind zurück in die Familie geschickt hatten, müsse nun geklärt werden.Die Mutter und ihr wegen Pädophilie vorbestrafter Lebensgefährte sollen das Kind über mehr als zwei Jahre gegen Geld zum Missbrauch angeboten haben.

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