Farbenfrohe Wohlfühlküche

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Nudel-StänderUm die Nudeln zum Trocknen aufhängen zu können, ist ein Nudelständer praktisch. Alternativ nimmt man einen Besenstil.

In unserer Freitags-Serie verraten Menschen ihr Küchengeheimnis: Heute kochte Ulrike Kless-Böker aus Starnberg. Sie tischt ihren Gästen gerne eine farbenfrohe Wohlfühlküche auf. Diesmal: Riesengarnelen mit selbst gemachten Nudeln sowie Schokomuffins.

Mein Küchengeheimnis

In unserer Freitags-Serie verraten Menschen ihr Küchengeheimnis: Heute kochte Ulrike Kless-Böker aus Starnberg. Sie tischt ihren Gästen gerne eine farbenfrohe Wohlfühlküche auf. Diesmal: Riesengarnelen mit selbst gemachten Nudeln sowie Schokomuffins.

von STephanie Ebner

Ulrike Kless-Böker ist ein lebensfroher Mensch, das sieht man sofort, wenn man ihr Zuhause betritt. Die Wände sind kunterbunt, die Vorhänge in knalligen Farben gehalten. Zur Lebenfreude gehört für die Starnbergerin nicht nur ein fröhliches Zuhause, sondern auch gutes Essen. „Ich lese Kochbücher wie andere Leute Krimis.“ Am Eingang ihrer Küche hängt nicht umsonst eine in Gold gerahmte Tuschzeichnung mit dem Text: „Diätlos glücklich. Abnehmen macht dick und krank. Genießen ist gesund.“

Ulrike Kless-Böker ist Gastgeberin mit Leib und Seele. Wer in den Genuss kommt, von ihr bekocht zu werden, kann sich auf entspannte Stunden freuen. Ihr Truthahn-Essen jeden Herbst ist legendär – „ich lade seit 17 Jahren meine Freunde dazu ein, mittlerweile beherrsche ich dieses Gericht aus dem Effeff“. Ulrike Kless-Böker kocht alles – mit einer einzigen Ausnahme: „Das Sushi-Rollen überlasse ich lieber den Profis. Die können das besser.“

Sie ist eine entspannte Köchin – „alles eine Frage der Organisation“, sagt die Katzenfreundin nonchalant. Die „Gastgeberin aus Leidenschaft“, wie sie sich selbst nennt, hält sich an die goldene Regel: „Alles muss eine Stunde vor dem Eintreffen der Gäste fertig sein.“ Das habe sie in der Arbeit gelernt. Ulrike Kless-Böker arbeitet als Direktorin vom Schlosshotel Berg.

Bevor sie sich an die Arbeit macht, bindet sich die gebürtige Starnbergerin eine Kochschürze um. Kunterbunt, das versteht sich bei ihr von selbst, und aus einem Handtuch genäht. „Die hat meine Schwester entworfen.“

Heute tischt die Hobbyköchin ein Wohlfühlmenü auf. Bei der Vorbereitung dafür startet sie mit der Nachspeise. „Die Muffins brauchen noch Zeit zum Auskühlen. Sie schmecken herrlich schokoladig“, verspricht Ulrike Kless-Böker. Außerdem hätten sie bis jetzt jeden überzeugt“. So wird es auch diesmal sein.

Dass zu ihren Hobbies nicht nur das Kochen selbst, sondern auch das Dekorieren (nicht nur der Wohnung) gehört, sieht man an den Muffins: Mit jeder Menge Zuckerperlen werden diese später serviert – heute kommen zudem Schmetterlinge aus Esspapier zum Einsatz. Passend zum fast frühlingshaften Wetter draußen.

Um diese Deko-Leidenschaft wissen auch viele ihrer Freundinnen: „Die schenken mir immer wieder besonders schöne Zucker-Materialien, weil sie um meinen Deko-Tick wissen.“

Sobald die Muffins auskühlen, wendet sich Ulrike Kless-Böker dem Hauptgang zu. Ob man Pasta kauft oder selbst herstellt, sei vor allem eine Frage der Zeit. „Selbst gemachte Pasta schmeckt besser, erfordert allerdings auch etwas Geduld“, sagt die Hobbyköchin. Ein paar Mal im Jahr holt sie die alte mechanische Nudelmaschine heraus und baut diese auf. Sie sagt: „Wenn man so eine Maschine hat, ist das Nudeln herstellen gar keine so große Arbeit.“ Aber auch mit einem Nudelholz zum Auswalken und einem scharfen Messer könne man auch gut Nudeln machen.

Liegt die letzte Italienreise nicht allzu lange zurück, greift Ulrike Kless-Böker zum Pasta-Mehl, ansonsten weicht sie alternativ auf doppelgriffiges Mehl (beispielsweise Wiener Griessler) aus.

Die Nudeln sind in der Tat schnell hergestellt, das Marinieren und Zubereiten der Riesengarnelen kein großer Aufwand. „Dieses Gericht gab’s bei uns zu Weihnachten, weil’s wirklich schnell geht.“ Den Knoblauch könne man zudem schon vorher in Öl einlegen, die Petersilie sei ratzfatz gehackt.

Und schon ist es Zeit, an einem zuvor liebevoll gedeckten Tisch Platz zu nehmen: Eine armvoll Tulpen – farblich abgestimmt zu den gekochten Riesengarnelen – steht in der Terrine. Auch das Geschirr hat Ulrike Kless-Böker passend zum Essen ausgesucht: Porzellan mit Muscheln und Langusten-Deko.

Unser Fazit: Ein ideals Gericht, um Gäste glücklich zu machen.

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