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„Problemwolf“ darf doch nicht entnommen werden

Gericht kippt Allgemeinverfügung

„Problemwolf“ darf doch nicht entnommen werden

Das Hin und Her um den Wolf geht weiter. Die Allgemeinverfügung, die die Entnahme des Tieres …
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Schreckliche Tat in Brandenburg

Wegen gefälschtem Impfpass: Mann (40) tötet Ehefrau und seine drei Kinder

Fünf Tote in Wohnhaus in Königs Wusterhausen gefunden
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Das Einfamilienhaus in Senzig, einem Ortsteil der Stadt Königs Wusterhausen im Landkreis Dahme-Spreewald, ist abgesperrt. Die Polizei hat dort fünf Tote in einem Wohnhaus gefunden. Die Polizei geht von einem Tötungsverbrechen aus, sagte ein Sprecher.
  • Felix Graf
    VonFelix Graf
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Nach der Entdeckung von fünf Toten am Samstag (4. Dezember) in einem Einfamilienhaus in Königs Wusterhausen (Brandenburg) gilt der Familienvater laut Ermittlern als verantwortlich. Der Mann habe nach der Tat Suizid begangen, so die Polizei. Jetzt liegen erschreckende neue Details zu dem Fall vor.

Königs Wusterhausen (Brandenburg) - So soll der unter Verdacht stehende Familienvater in einem Abschiedsbrief den Grund für seine Tat angegeben haben. In dem Brief äußerte der Mann seine Angst vor einer Verhaftung. Nach Informationen der Justiz befürchtete er, dass ihm die Kinder und die Frau weggenommen würden.

Mord in Brandenburg: Gefälschter Impfpass war wohl Auslöser für Tat

Grund für die Angst des Mannes: Er hatte ein Impfzertifikat für seine Frau fälschen lassen. Davon habe der Arbeitgeber der Frau Wind bekommen. Der 40-Jährige und seine Partnerin hätten deshalb Angst vor einer Verhaftung und dem Verlust der Kinder gehabt, so Oberstaatsanwalt Gernot Bantleon am Dienstag gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Weitere Details wollte Bantleon noch nicht nennen.

Der Brief war im Haus der Familie von Ermittlern gefunden worden.

Der Vater soll seine ebenfalls 40-jährige Frau sowie seine drei Kinder im Alter von vier, acht und zehn Jahren getötet haben. Bei allen waren Schussverletzungen gefunden worden. Zunächst hatte es geheißen, dass sie Schuss- und Stichverletzungen aufgewiesen hätten.

Viele Kerzen brennen vor auf einem Gehweg vor einem Einfamilienhaus in einem Ortsteil der Stadt Königs Wusterhausen im Landkreis Dahme-Spreewald

Diese erste Angabe revidierte die Staatsanwaltschaft nun. Ermittler fanden eine Schusswaffe im Haus. Ob es sich dabei um die Waffe handelt, mit der die tödlichen Schüsse abgefeuert wurden, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt. Die Obduktion der fünf Toten sollte einige Tage dauern.

Berichterstattung bei Suizid:

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

fgr/dpa

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