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Olympia-Dressur in Tokio: Gold für im Einzel für Jessica von Bredow-Werndl aus Tuntenhausen

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Erschütterung bis Bayern spürbar

„Das ist wie Hiroshima“ - Mindestens sieben Tote bei Erdbeben in Kroatien

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  • Momir Takac
    Momir Takac
  • Luisa Billmayer
    Luisa Billmayer
  • Martina Lippl
    Martina Lippl

Ein schweres Erdbeben hat Kroatien am Dienstag in den Mittagsstunden getroffen. Mindestens sieben Menschen starben. Ein Bürgermeister fleht um Hilfe. Die EU kündigt Hilfe an.

  • Erdbeben haben Kroatien erschütterten. Ein Beben der Stärke 6,4 traf am Dienstagmittag (29. Dezember) die kroatische Zentralregion.
  • Mindestens sieben Menschen kamen ums Leben. Rettungsmannschaften suchen in den Trümmern weiter nach Opfern.
  • Das Epizentrum des schweren Bebens lag 45 Kilometer südöstlich von Zagreb.

Update vom 30. Dezember, 10.14 Uhr: Weitere Beben haben die Bevölkerung in Kroatien am Mittwochmorgen in Angst versetzt.  Zwei weitere Erdstöße haben das Gebiet um die Kleinstädte Sisak und Petrinja erschüttert. Das European-Mediterranean Seismological Centre (EMSC) gab die Stärken mit 4,8 und 4,6 an. Die Epizentren lagen erneut rund 45 Kilometer südöstlich von Zagreb. Von neuen Opfern wurde zunächst nichts bekannt.

„Was noch nicht von den Ruinen der Stadt heruntergefallen ist, ist jetzt heruntergefallen“, sagte der Bürgermeister von Petrinja, Darinko Dumbovic, im staatlichen Fernsehen HRT. Kroatische Seismologen rechnen mit weiteren Beben. Insgesamt seien in den letzten 49 Stunden in Kroatien 38 Erdstöße verzeichnet worden, berichtete das Nachrichtenportal jutarnji.hr

Erdbeben in Kroatien: „Das ist wie Hiroshima“ - Mindestens sieben Tote bei Erdbeben in Kroatien

Update vom 30. Dezember, 7.25 Uhr: Das schwere Erdbeben in Kroatien hat verheerende Schäden angerichtet. Das Zentrum einer Kleinstadt unweit von der Hauptstadt Zagreb liegt in Trümmern. Die Zahl der Todesopfer werde „wahrscheinlich“ noch weiter steigen, sagte Ministerpräsident Andrej Plenkovic.

Die Bergungsmannschaften durchsuchten am Dienstagabend (29. Dezember) weiter die Trümmer. Sechs Menschen wurden mit Hilfe von Spürhunden lebend aus den Ruinen geborgen, wie es von den Rettungsdiensten hieß. Viele Einwohner der besonders betroffenen Stadt Petrinja wollten aus Furcht vor möglichen Nachbeben die Nacht im Freien verbringen.

Das Erdbeben war eines der stärksten der vergangenen Jahre in Kroatien. Das Beben vom Dienstagmittag hatte nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS eine Stärke von 6,4. Sein Epizentrum lag nahe Petrinja und 50 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Zagreb. Dort fielen Ziegel von den Dächern, und Bewohner rannten in Panik auf die Straßen, wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichtete.

Es erschütterte Petrinja laut USGS gegen 12.30 Uhr (MEZ) - nur einen Tag, nachdem ein kleineres Erdbeben der Stärke 5,2 bereits Schäden in der Stadt angerichtet hatte.

Nach schweren Erdbeben in Kroatien: EU kündigt Hilfe an

Die EU sicherte dem Mitgliedstaat Kroatien ihre Unterstützung nach dem „verheerenden Erdbeben“ zu. Das EU-Katastrophenschutzteam sei „bereit, nach Kroatien zu reisen, sobald es die Situation erlaubt“, schrieb Kommissionschefin Ursula von der Leyen im Onlinedienst Twitter. Ratspräsident Charles Michel erklärte, „unsere Gedanken sind bei den Verletzten und den Rettungskräften“.

Die Balkan-Region ist stark erdbebengefährdet, weil sich dort die afrikanische Platte unter die eurasische schiebt. Im März war Zagreb von einem Beben der Stärke 5,3 erschüttert worden.

„Das ist wie Hiroshima“ - Mindestens sieben Tote bei Erdbeben in Kroatien

Update vom 29. Dezember, 23.50 Uhr: Neuesten Angaben zufolge ist die Zahl der Toten nach dem schweren Beben in Kroatien auf sieben gestiegen. Neben der getöteten Zwölfjährigen in Petrinja soll es in den umliegenden Ortschaften sechs weitere Opfer geben.

Petrinjas Bürgermeister Darinko Dumbovic sagte dem kroatischen Sender HRT, dass seine Stadt schwer zerstört und unbewohnbar sei. Noch immer seien Menschen in eingestürzten Gebäuden gefangen. „Das ist wie Hiroshima, die halbe Stadt existiert nicht mehr“, sagte er. „Wir brauchen Hilfe.“

Menschen suchen in Petrinja nach Verschütteten.

Erdbeben in Kroatien: Vater und Sohn unter Trümmern begraben

Update vom 29. Dezember, 19.44 Uhr: Nach dem Erdbeben in der Region um die kroatische Hauptstadt Zagreb ist die Zahl der Toten nach oben korrigiert worden. Nach aktuellen Berichten kamen bei dem Erdstoß mindestens fünf Menschen ums Leben.

Vier Opfer wurden aus dem besonders betroffenen Dorf Majske Polinje westlich von Petrinja gemeldet. Es handelte sich um vier Männer, unter ihnen ein Vater und sein Sohn, die in ihren Häusern unter den Trümmern begraben wurden, berichtete 24sata.hr unter Berufung auf eine Kommunalpolitikerin.

In Petrinja wurde ein zwölfjähriges Mädchen durch herabfallende Trümmer erschlagen. Ein Reporter der Tageszeitung Jutarnji List berichtete von dramatischen Szenen in dem Ort. Sirenen von Feuerwehr- und Ambulanzwagen hallten durch die Stadt, bald zeigte sich ein Bild der Verwüstung. Aus Angst vor weiteren Beben zogen sich Bewohner in den kleinen Stadtpark zurück. Rettungsmannschaften suchten unter Trümmern nach Verschütteten.

Heftiges Beben in Kroatien: Erschütterung bis Bayern spürbar

Update vom 29. Dezember, 17.15 Uhr: Das Erdbeben in Kroatien war selbst in Bayern zu spüren. „Die Größe des Erdbebens lässt viele Nachbeben erwarten“, sagte eine Sprecherin des Landesamts für Umwelt in Augsburg.

Das Ausmaß der Katastrophe - Seismologen gaben die Stärke mit 6,4 an - wird unterdessen immer deutlicher. Die Zentren der Kleinstädte Sisak und Petrinja südöstlich von Zagreb lagen in Trümmern, wie kroatische Medien berichteten.

Erdbeben in Kroatien: 20 Verletzte - ein Mädchen stirbt

Update vom 29. Dezember, 15.55 Uhr: Bei dem Erdbeben, das am Dienstag in Kroatien erheblichen Schaden angerichtet hat, wurden 20 Menschen verletzt und ins Krankenhaus gebracht, wie die Behörden meldeten. Ein Kind kam ums Leben. Für das zwölfjährige Mädchen kam jede Hilfe zu spät - herabfallende Trümmer hatten es erschlagen. Petrinjas Bürgermeister Darinko Dumbovic bestätigte den Tod des Kindes: „Es ist schrecklich, es gibt Opfer, es gibt Verletzte. Wir sahen, wie ein Kind auf dem Hauptplatz starb“, sagte er dem Nachrichtenportal 24sata.hr.

Auch die nahe Kreishauptstadt Sisak war schwer betroffen. Der Sitz der Stadtverwaltung sei zur Hälfte eingestürzt, sagte Bürgermeisterin Kristina Ikic-Banicek dem kroatischen Fernsehen HRT. Die Gemeindebediensteten konnten sich jedoch alle in Sicherheit bringen, fügte sie hinzu. In ihrer Stadt habe es einige Leichtverletzte gegeben, die ärztlich versorgt wurden.

Das Beben war so stark, dass es auch in der Slowakei und in Tschechien zu spüren war. Bei der slowakischen Polizei seien mehrere Notrufe besorgter Bürger eingegangen, teilte ein Sprecher am Dienstag in Bratislava mit. Sachschäden oder Verletzte gab es jedoch nicht. Wie das Prager Geophysikalische Institut mitteilte, war die Erschütterung auch in Tschechien zu vernehmen. Das Beben war in ganz Kroatien, aber auch in Österreich, Ungarn, Italien, Slowenien und Bosnien-Herzegowina zu spüren.

Beben Nahe Zagreb: von der Leyen kündigt europäische Hilfe an

Update vom 29. Dezember, 14.33 Uhr: „Wir sind bereit zu unterstützen“, schrieb Ursula von der Leyen als Reaktion auf das Erdbeben in Kroatien auf Twitter. Die EU-Kommissionspräsidentin habe bereits mit Ministerpräsident Andrej Plekovic gesprochen. Sie habe den für humanitäre Hilfe zuständigen Kommissar Janez Lenarcic gebeten, so bald wie möglich ins Erdbebengebiet zu reisen. „Wir stehen an der Seite Kroatiens“, betonte von der Leyen. Bei den Erschütterungen ist am Montag in der Kleinstadt Petrinja ein Kind ums Leben gekommen (siehe vorheriges Update).

Heftiges Erdbeben in Kroatien: Kind kommt ums Leben

Update vom 29. Dezember, 14.07 Uhr: Bei dem Erdbeben in Kroatien nahe der Hauptstadt Zagreb ist ein Kind ums Leben leben gekommen. Bilder in kroatischen Medien zeigten eingestürzte Häuser in Petrinja und Feuerwehren, die nach Verschütteten suchten. Ein Kind sei in der Kleinstadt von Trümmern erschlagen worden, berichtete das Portal Jutarnji.hr.

Heftiges Erdbeben in Kroatien: Erschütterung bis Österreich spürbar

Erstmeldung vom 29. Dezember, 13.22 Uhr:

Zagreb - Ein Erdbeben der Stärke 6,4 hat nach Angaben von Seismologen die kroatische Zentralregion erschüttert. Medienberichte sprachen am Dienstag von erheblichen Sachschäden in der kroatischen Hauptstadt. Das Epizentrum soll demnach rund 45 Kilometer südöstlich von Zagreb gelegen haben. Auch wird von Schäden berichtet. Es war das zweite Beben in Folge innerhalb von 30 Stunden.

Am Montag (28. Dezember) waren im selben Gebiet Erdstöße der Stärke 5,2 und 5,0 verzeichnet worden. Auch bei den etwas schwächeren Beben vom Montag entstanden Sachschäden. Menschen wurden nicht verletzt, wie die lokalen Behörden mitteilten. Vom Beben erschüttert und beschädigt wurde jedoch auch das Krankenhaus in der Landkreis-Hauptstadt Sisak. Deshalb mussten einige Patienten in andere Zimmer verlegt werden, erklärte Krankenhaus-Direktor Tomislav Dujmenovic gegenüber dem Sender HRT. Covid-19-Patienten*, die künstlich beatmet werden müssen, waren davon nicht betroffen, fügte er hinzu.

Erbeben in Kroatien: Das Epizentrum lagt 34 Kilometer von Zagreb entfernt, teilt die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien (ZAMG) mit.

Erst im März hatte ein Erdbeben der Stärke 5,4 in Zagreb große Schäden angerichtet. Eine Jugendliche war gestorben, mehr als zwei Dutzend Menschen waren verletzt worden.

Erdbeben auch in Österreich zu spüren

In Österreich sprach die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien (ZAMG) von einer Stärke von 6,1. Das Beben war in vielen Regionen Österreichs spürbar, etwa in Kärnten, in der Steiermark und im Raum Wien.

Auch in einigen Gebieten Italiens war das Erdbeben zu spüren, wie die italienische Zivilschutzbehörde mitteilte. Die Behörde stehe im Kontakt mit ihren Einrichtungen vor Ort. Auf Twitter schrieben zahlreiche italienische User, sie hätten das Beben gespürt. (dpa)

Rubriklistenbild: © Marin Tironi Pixsell/dpa

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