Eine Nacht im Schulbus

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Washington – Die bitterkalte Nacht sollte einen Busfahrer seinen Job kosten. Fünf Stunden hatte er einen drei Jahre alten Buben im Schulbus gelassen.

Der Junge war wohl eingeschlafen und harrte laut „USA Today“ ohne Heizung, Essen und Trinken aus. Die Nachricht aus New Jersey war nur ein Drama von vielen in einer weiteren eisigen Winter-Nacht in den USA. Die Nationale Wetterbehörde nannte die Kältefront einen „unnormalen“ Sturm. Er zog am Mittwoch weiter in Richtung Südosten auf den Golf von Mexiko zu.

Nur einige Zentimeter Schnee versetzten die Staaten Alabama und Georgia in einen Ausnahmezustand. Das ungewöhnlich kalte Winterwetter verursacht in den Südstaaten der USA chaotische Zustände. Schnee und Glätte führten zu geschlossenen Schulen, gesperrten Straßen und vielen Unfällen. Die Winter im sonnenverwöhnten Süden sind sonst deutlich milder, Schnee und Minusgrade die Ausnahme. Mehr als 16 Stunden mussten Schulkinder in Atlanta (Georgia) in ihren Bussen warten – bei klirrender Kälte. Die Busse sollten die 50 Kinder am Dienstag nach Hause fahren, blieben wegen Schnee und Glätte aber stecken. Die Behörden appellierten an die Bürger, in ihren Häusern zu bleiben. Viele öffentliche Einrichtungen blieben geschlossen.  dpa

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