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News-Ticker für den Freistaat

Corona: Großer Sprung im Freistaat Bayern - München-Inzidenz weiter unter 50

  • Katarina Amtmann
    VonKatarina Amtmann
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Die Inzidenz in München liegt weiter unter dem Grenzwert von 50, Deutschlands Hotspot liegt in Bayern. Die Inzidenz im Freistaat ist unter wichtige Grenze gerutscht. Alle News im Ticker.

  • München bleibt unter dem 50er-Grenzwert. Das RKI hat für die aktuellen Zahlen einen wichtigen Hinweis (Update vom 26. Mai, 6.41 Uhr).
  • Memmingen ist Deutschlands Hotspot Nummer 1, für die Bürger bedeutet das strenge Regeln (Updates vom 25. Mai, 15.02 Uhr und 26. Mai, 8.52 Uhr).
  • Dieser News-Ticker ist beendet. Die Fortsetzung finden Sie hier.

Update vom 26. Mai, 8.52 Uhr: Nicht nur in München entwickeln sich die Inzidenzwerte in eine positive Richtung. In ganz Bayern geht der Wert runter. Er machte von Dienstag auf Mittwoch sogar einen richtigen Sprung und liegt heute laut RKI bei 45,9 (Vortag: 56,6). Damit ist der gesamte Freistaat unter die wichtige Grenze von 50 gerutscht. Und auch deutschlandweit hält der Trend an. Die Inzidenz in der Republik liegt bei 46,8 (Vortag: 58,4).

Einen Dämpfer gibt es allerdings. In Bayern liegt immer noch der deutschlandweite Corona-Hotspot. Die Stadt Memmingen meldete eine Sieben-Tage-Inzidenz von 161. Einzig der ebenfalls schwäbische Landkreis Günzburg (101,6) liegt sonst noch in Bayern über der Grenze von 100. Die Zahlen müssen aber mit Vorsicht genossen werden. Wegen des langen Pfingstwochenendes gab es weniger Testungen und weniger Laboruntersuchungen. Dadurch wurden auch weniger Neuinfektionen gemeldet.

Corona-News: München weiter unter 50 - Neue Lockerungen bahnen sich an

Update vom 26. Mai, 6.41 Uhr: Kommt es in München jetzt schon bald zu Lockerungen? Am heutigen Mittwoch liegt die 7-Tage-Inzidenz mit 38,7 den dritten Tag in Folge unter der entscheidenden 50er-Grenze. Damit es für die Bewohner der Landeshauptstadt weitere Erleichterungen (u.a. Besuch der Außengastronomie ohne Test) gibt, müsste das jedoch noch zwei weitere Tage so bleiben.

Allerdings hatte das RKI erst am Samstag eine Datenpanne bestätigt und über Pfingsten wurde weniger an die Ämter gemeldet; deshalb sind die aktuellen Zahlen mit ein wenig Vorsicht zu genießen.

Update vom 25. Mai, 15.02 Uhr: Memmingen ist bundesweiter Corona-Hotspot Nummer 1 (siehe vorheriges Update). Die bayerische Stadt setzt deshalb im Kampf gegen das Virus auf weitere Kontrollen. Wegen anhaltend hoher Fallzahlen werde in der Innenstadt von Freitag an ein Sicherheitsdienst kontrollieren, ob die Menschen dort Maskenpflicht und Alkoholverbot einhalten. Das sagte eine Stadtsprecherin am Dienstag.

Die Stadt Memmingen wies am Dienstag nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) eine Inzidenz von 195 auf und lag damit deutschlandweit an der Spitze. Wegen geringer Impfquoten hatte die Stadt im Allgäu zuletzt vom Freistaat rund 1600 zusätzliche Impfdosen erhalten, die am Wochenende bei einer Sonderaktion gespritzt wurden.

Die Ursache für die anhaltend hohen Corona-Zahlen war am Dienstag nach Angaben der Stadtverwaltung unklar. „Das Infektionsgeschehen ist weiterhin diffus“, sagte eine Sprecherin. Oberbürgermeister Manfred Schilder (CSU) nannte als einen möglichen Grund, am Industriestandort Memmingen könnten viele Mitarbeiter „nicht im Homeoffice arbeiten und seien so einer höheren Ansteckungsgefahr ausgesetzt“.

Memmingen bleibt Deutschlands Corona-Hotspot Nummer 1

Update vom 25. Mai, 6.48 Uhr: Memmingen bleibt die deutsche Stadt mit der höchsten Corona-Inzidenz. Immerhin ist der 7-Tage-Wert nun aber unter 200 gerutscht. Am Dienstagmorgen liegt Memmingen laut RKI-Dashboard bei einer Inzidenz von 195,0. Die Behörde weist allerdings darauf hin, dass die in Gesamtheit gesunkene Werte durchaus mit der geringen Test- und Meldeaktivität über das lange Pfingstwochenende zusammenhängen dürften.

Die Corona-Zahlen sind deutschland- und bayernweit durch die Bank gesunken. So bleibt auch München unter der Marke von 50 und pendelt sich bei 43,8 ein. Nach Fallzahl liegt die bayerische Landeshauptstadt aber dennoch auf dem zweiten Platz in Deutschland. 650 Fälle wurden in der vergangenen Woche in München registriert. Mehr Ansteckungen in den letzten sieben Tagen gab es nur in Köln (758). Dort liegt allerdings auch die Inzidenz deutlich höher.

Corona in Bayern: Ausgangssperre und strenge Regeln für Memmingen

Update vom 24. Mai, 13.55 Uhr: Memmingen ist Deutschlands Corona-Hotspot Nummer 1. Das RKI meldete am Pfingstmontag eine Inzidenz von 238,1 (siehe Update vom 24. Mai, 8.05 Uhr). Am unteren Ende der Skala lag Weiden in der Oberpfalz (11,7), gefolgt vom Landkreis Tirschenreuth (18,0) und der Stadt Amberg (19,0). In München lag die Inzidenz am Montag mit 49,7 knapp unter der 50er-Marke.

In Memmingen lag die Inzidenz am Montag am sechsten Tag in Folge über 200, wie die Stadt unter Berufung auf das RKI mitteilte. Das bedeutet für die Bürger dort strenge Corona-Regeln wie geschlossene Schulen, geschlossene Geschäfte und eine nächtliche Ausgangssperre.

Corona in Bayern: München-Inzidenz rutscht wieder unter 50 - Söder überrascht mit Urlaubs-Ansage

Update vom 24. Mai, 10.10 Uhr: Markus Söder möchte die Lage der Schüler:innen in der Corona-Pandemie nicht zu negativ bewerten. „Wir dürfen den Schülern nicht einreden, sie seien eine verlorene Generation“, sagte Bayerns Ministerpräsident den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). „Ich glaube zum Beispiel nicht, dass das Abi in diesem Jahr schlechter ausfallen wird.“ Die Herausforderung liege bei den Jüngeren und bei den Schüler:innen aus bildungsfernen Familien. Für sie werde man spezielle Bildungsprogramme anbieten, etwa in Form von Summerschools. „Vielleicht müssen wir auch die Lehrpläne anpassen und unkonventionelle Wege gehen. Aber das ist gut machbar“, so der CSU-Chef weiter.

Söder zeigte sich außerdem hoffnungsvoll, dass Reisen ins Ausland künftig gut möglich sein werden. Es müsse ein „Tapetenwechsel drin sein“. Man solle den Menschen kein schlechtes Gewissen machen, wenn sie wegfahren wollten, sagte Söder. „Wer nach Mallorca fliegt, darf das mit ruhigem Gewissen tun“.

Deutschlands Hotspot liegt in Bayern: München-Inzidenz rutscht wieder unter 50

Update vom 24. Mai, 8.05 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet an Pfingstmontag für Bayern eine Inzidenz von 59,2 (Vortag: 62,6). München rutschte unter die 50er Marke, der Wert liegt aktuell bei 49,7 (Vortag: 53,5).

Die Stadt Memmingen (238,1) bleibt Deutschlands Hotspot Nummer 1. Die Städte Coburg (160,7) und Schweinfurt (142,3) folgen auf den Plätzen sechs und elf. Das RKI gibt bei der Interpretation der aktuellen Zahlen jedoch zu bedenken, dass an Feier- und Brückentagen weniger Menschen zum Arzt gehen, „wodurch auch weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden.“

Update vom 23. Mai, 20.01 Uhr: Auch in Oberbayern gibt es einen einzelnen Corona-Hotspot mit hohem Abstand zu den restlichen Regionen: Der Landkreis Miesbach hat die 100er-Marke wieder überschritten.

Update vom 23. Mai, 13.08 Uhr: Memmingen ist mit einer Inzidenz von 238,1 Deutschlands Corona-Hotspot Nummer 1 (siehe Erstmeldung). Coburg belegt bundesweit Rang acht, die Inzidenz von 160,7 verschafft der Stadt bayernweit aber Platz zwei. In München rutschte die Inzidenz wieder über die 50er-Marke auf 53,5. Am Samstag hatte das RKI die Inzidenz noch mit 43,1 angegeben. Doch die Zahl war wohl zu niedrig. Die Stadt teilte mit, dass es bei der Übermittlung der Infektionszahlen technische Probleme gegeben habe.

Insgesamt lagen in Bayern am Sonntag laut den Zahlen des RKI noch 14 Städte und Landkreise über dem 100er Grenzwert. Am unteren Ende der Skala lag Weiden in der Oberpfalz (14,0), gefolgt von den Städten Bayreuth (17,4) und Amberg (19,0). Im ganzen Freistaat lag die Inzidenz am Pfingstsonntag bei 62,6 - und damit etwas unter dem bundesweiten Schnitt von 64,5.

Deutschlands Hotspot liegt in Bayern: München-Inzidenz über 50 - Gute Nachrichten aus dem Umland

Erstmeldung vom 23. Mai, 7.22 Uhr: München - Am Samstag wurde für München eine Sieben-Tage-Inzidenz von 43,1 gemeldet - doch stimmt das auch? Aufgrund einer Datenpanne könnte sie höher liegen als angenommen. Eine Sprecherin der Stadt wollte keine Schätzung abgeben, wo der Wert wirklich liegen könnte. Am Sonntag meldete das Robert-Koch-Institut (RKI*) für die Landeshauptstadt dann eine Inzidenz von 53,3 - und damit über 50.

Corona in Bayern: München überschreitet 50er-Grenzwert - Umland liegt darunter

Im Münchner Umland sieht es besser aus, viele Kreise liegen unter dem wichtigen Corona*-Grenzwert von 50, manche sogar unter 35: Das betrifft beispielsweise Dachau (32,9), Ebersberg (41,8), Starnberg (34,4), Fürstenfeldbruck (33,7), Bad Tölz-Wolfratshausen (47,7) und Garmisch-Partenkirchen (37,3).

Für München meldet das RKI eine Inzidenz über 50 - im Umland sieht es besser aus.

Deutschlands Corona-Hotspot liegt in Bayern: Weitere Städte und Kreise mit hohen Inzidenzen

Doch nicht überall in Bayern sind die Corona-Zahlen auf einem so guten Weg wie im Münchner Umland. Die Stadt Memmingen ist mit einer Inzidenz von 238,1 Deutschlands Corona*-Hotspot Nummer 1. Die Stadt Coburg (160,7) belegt Rang acht, Schweinfurt (146,0) Rang zehn. Der Landkreis Günzburg (138,6) folgt auf Platz 12.

Corona-Regeln in Bayern: Hotels dürfen öffnen - Pfingsturlaub möglich

Da sich die Lage in Bayern aber generell entspannt hat, ist auch Pfingsturlaub möglich. Ministerpräsident Markus Söder* erklärte kürzlich auf einer Pressekonferenz, dass ab Freitag (21. Mai) Hotels öffnen dürfen - bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 100. Einen Überblick über die aktuell geltenden Corona-Regeln im Freistaat finden Sie hier.*

Viele Menschen starteten zum Wochenende in den Pfingsturlaub. Beliebt: Österreich. Das Nachbarland lockt sogar mit kostenlosen Tests* für Touristen. Spätestens am Samstag merkten dann auch die Autofahrer aus Bayern, dass sich Österreich mit diesem Angebot offenbar sehr beliebt gemacht hat. An den Grenzen zum Nachbarn haben sich lange Staus gebildet. Auf der Inntalautobahn warteten die Autofahrer am Samstagvormittag etwa eine Stunde vor dem Grenzübergang Kiefersfelden-Kufstein.* (kam) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © B. Lindenthaler / imago images

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