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Aufregung in Braunau am Inn

Eklat bei Perchtenlauf: Bub (10) bricht sich den Fuß – Krampus aus Ruhpolding unter Verdacht

Krampuslauf in Österreich
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Ein Krampus erschreckt die Zuschauer bei einem traditionellen Perchtenlauf in Österreich, bei dem sich Männer und Frauen als heidnische Krampusfiguren verkleiden, um die Menschen zu erschrecken.
  • M. Cihad Kökten
    VonM. Cihad Kökten
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Am vergangenen Samstagabend (19. November) soll es bei einem Perchtenlauf in Braunau am Inn zu unschönen Szenen gekommen sein, wobei sich ein zehnjähriger Schüler verletzte. Was ist passiert und was hat eine Krampus-Gruppe aus Ruhpolding damit zu tun?

Braunau am Inn – Bei einem Perchtenlauf in Braunau am Inn kam es am Samstagabend (19. November) zu unschönen Folgen für einen zehnjährigen Jungen. Bei ihm wurde nämlich anschließend ein Mittelfußbruch festgestellt. Eigentlich soll jener Samstag (19. November) zunächst „wirklich schön begonnen haben“ und die „Stimmung sei bei allen gut gewesen“, wie der Papa des Buben gegenüber der „Kronen Zeitung“ im Gespräch verriet. Tatsächlich hatten auch alle seine drei Kinder mit den Krampussen ihre „wahre Freude“. Diese hätten die Kramperl gar angreifen dürfen und seien von diesen wiederum gestreichelt worden.

Alles gut – bis eine Gruppe aus Bayern startet

Die Jungs hätten sich durch diese Annäherungen nicht mehr vor den schaurigen Gesellen gefürchtet und sich von Minute zu Minute wohler gefühlt. So schienen alle das Brauchtumsspektakel zu genießen – bis eine Krampusgruppe aus Bayern mit der Nummer sieben am Start war. (Startliste des Perchtenlaufs liegt unserer Redaktion nicht vor). Laut dem Papa hätten diese für unschöne Momente gesorgt und gar „Absperrgitter weggerissen und versetzt“.

Krampus bricht Bub (10) den Mittelfuß

Nach dem Fehlverhalten hörte dieser auf einmal seinen Sohn aufheulen, der allem Anschein nach von einem der Bartl ein Gitter auf den Fuß gestellt bekommen habe. Die Schmerzen seien für den Zehnjährigen unerträglich gewesen, sodass er keinen Schritt mehr machen hätte können und von seinem Vater ins Krankenhaus gefahren worden sei, wo schließlich ein Bruch des Mittelfußes diagnostiziert wurde. Daraufhin erstattete man bei der Polizei Anzeige wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung.

Gruppe aus Ruhpolding steht unter Verdacht

Insgesamt 28 Gruppen aus Österreich, Bayern und Tschechien zogen mit knapp 400 Teilnehmern durch die Braunauer Innenstadt. Bei der vermeintlich verantwortlichen Gruppe handle es sich, wie mehrere österreichische Medien mit Bezug auf die „Kronen Zeitung“ berichten, um Krampusse aus Ruhpolding aus dem Landkreis Traunstein in Oberbayern. Weiter heißt es, dass der Täter bereits ausfindig gemacht wurde. Seine Gruppe übernehme demnach auch die Verantwortung für den Vorfall. Der Veranstalter betonte, dass die Gruppe auch künftig nicht mehr an der Veranstaltung in Braunau teilnehmen dürfe.

Nachgefragt bei der Polizei

Auf Nachfrage von chiemgau24.de konnte ein Sprecher der Landespolizeidirektion Oberösterreich zwar den unschönen Zwischenfall beim Perchtenlauf in Braunau am Inn am Samstag (19. November) und die anschließende Anzeige bestätigen. Allerdings wollte man die Herkunft des unter Verdacht stehenden Krampus nicht verraten und verwies darauf, dass jegliche Informationen um den Verantwortlichen und seine Gruppe, die aktuell in den Nachrichten zu lesen sind, nicht mehr als Spekulationen seien. Die Ermittlungen waren am Dienstagnachmittag (22. November) noch nicht abgeschlossen. Eine Anfrage von chiemgau24.de, welche an die vermeintliche Krampus-Gruppe in Ruhpoldig gestellt wurde, blieb bislang (Stand: Mittwoch, 23. November, 13.30 Uhr) unbeantwortet.

mck

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