In bester Faschingslaune

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Rosenheim - Von den Künsten der Magier verzaubert, den feurigen Ungarn mitgerissen, den akrobatischen Einlagen begeistert und von der "West-Side-Story" hingerissen zeigten sich die Gäste beim Stadt- und Landball.

Heuer traten mit sechs Faschingsgilden weniger auf als in den vergangenen Jahren. So kamen die Ballbesucher im Kultur- und Kongresszentrum selbst mehr zum Tanzen, was ihnen durchaus gefiel.

Die Rosenheimer Garde marschierte als erste in den Saal, mit Prinzessin Christine VII. und Prinz Sebastian II. Dem schmissigen Gardetanz folgten die nicht minder attraktiven Darbietungen der Pruttinger und Bad Aiblinger Faschingsgesellschaften. Beide hatten zufällig das Motto "Las Vegas" ausgewählt; bei den Pruttingern feierten sogar Doubles der Magier "Siegfried und Roy" eine Rückkehr auf die "Bühne".

Die Faschingsgesellschaft Prutting erhielt vom WV für ihr 20-jähriges und die aus Bad Aibling für ihr 40-jähriges Bestehen Präsente, überreicht von WV-Geschäftsführer Robert Aberger und Vorstandsmitglied Oliver Döser. "Seit es den Stadt-und Landball gibt, sind wir dabei und pflegen zur Rosenheimer Faschingsgilde eine intensive Freundschaft", bedankte sich der Bad Aiblinger Präsident Robert Krämer.

Angeführt von feschen, feurigen Ungarnmädchen zog die Faschingsgilde Neubeuern in den Saal ein und brachte das Publikum schnell in beste Faschingslaune. Begeistert beklatscht wurde auch die Aufführung der Chiemseenixen der Faschingsgesellschaft Bernau. Junge Männer im Handstand und "Gummigelenke" der Gardemädchen durften bestaunt werden.

Die Priener Faschingsgesellschaft hatte sich "Classic der 70er-Jahre" als Motto ausgesucht und begeisterte ebenso wie die Wasserburger mit ihren gekonnten Auftritten.

Die "West-Side-Story" der Rosenheimer Faschingsgilde krönte den Gala-Abend. Die Stimmungsmusik von "Ambros Selos" brachte die Tänzer so in Schwung, dass Sebastian Bauer und Anton Kathrein dem Leiter der Band gleich die Zusage für das nächstes Jahr abrang. Unter denen, denen es gut gefiel, waren auch Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und die stellvertretende Landrätin Stephanie Keill als Vertreter von Stadt und Land.

Heuer wird der Fasching ganz besonders intensiv gefeiert, ist er doch so kurz wie seit dem Jahr 1913 nicht mehr. Anton Kathrein tröstete alle Faschingsnarren: Der nächste so kurze Fasching kommt erst im Jahr 2170. ru

www.ovb-online.de/fasching

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