Ihr Zweibeiner habt es gut: Wird es euch zu kalt, dreht ihr die Heizung hoch.

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Ihr Zweibeiner habt es gut: Wird es euch zu kalt, dreht ihr die Heizung hoch.

„So tolle Dinge erfinden eben nur die Menschen“, quakte meine Entenfreundin Klara. „Stimmt nicht“, schnatterte da Ente Agnes. „Es gibt auch Tiere, die einheizen.“ Klar, so richtig mit Brennholz oder Heizkessel funktioniert das bei ihnen nicht. „Hauptsache ist doch, es wird warm“, quakte Agnes. So ist es in einem Komposthaufen viel wärmer als im Garten. Der Grund sind Bakterien, die die gammeligen Reste von Obst und Gemüse, aber auch Gartenabfälle, zersetzen. „Dabei entsteht ganz nebenbei Wärme“, quakte Agnes. Das weiß auch die Ringelnatter, die sich daher gern einen Komposthaufen zum Überwintern sucht. „Dachse nutzen eine ähnliche Methode“, quakte Agnes. Sie halten etwa zwei Monate lang Winterruhe. In dieser Zeit wachen sie nur hin und wieder auf. Die meiste Zeit schlafen sie. Ihren Bau verlassen sie höchst selten. „Warum sollte ich? Da drinnen ist es nämlich kuschelig warm“, knurrte mir kürzlich ein Dachs, den ich getroffen hatte – ein seltenes Glück in dieser Jahreszeit. Der Dachs erzählte mir, dass er vorgesorgt habe. Schon im Herbst hatte er viel Laub und Gras in seinen Bau geschleppt. „Das verrottet jetzt“, erklärte er mir. „Und davon wird es schön warm.“ Eure Paula

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