Ihr Zweibeiner habt Enten offenbar gern.

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Ihr Zweibeiner habt Enten offenbar gern. Wie ich darauf komme?

Weil oft Menschen zu uns an den See kommen, die uns Futter zuwerfen. Wir Enten stürzen uns sofort darauf. Anders als die meisten Wasservögel am See futtert meine Freundin Agnes lieber gesunde Leckereien, die sie am Ufer und im See findet: Wasserpflanzen, winzige Krebschen – alles, was das Entenherz begehrt. Die meisten von uns sind leider nicht so vernünftig. Im Gegenteil: Sobald wir einen Zweibeiner entdecken, der am Ufer Brotzeit macht, sind wir da. „Die armen Entlein sind sicher hungrig“, sagte erst neulich eine ältere Dame und schenkte uns eine ganze Scheibe Brot. „Das ist viel zu viel“, quakte Agnes. „Und gerade Brot ist nicht gut für uns. Da ist zu viel Salz drin und es quillt im Magen auf.“ Hinzu kommt: Wenn wir Enten betteln, heißt das nicht, dass wir am Verhungern sind. „Wir finden genug“, quakte Agnes. „Aber es ist natürlich bequem, wenn uns das Essen vor den Schnabel fällt.“ Am besten wäre es, ihr würdet uns gar nicht füttern. Wer es sich gar nicht verkneifen kann, sollte uns lieber ein paar Haferflocken, wenig Obst oder spezielles Wasservogelfutter bringen; dabei das Futter nicht ins Wasser werfen und nicht zu oft und zu viel füttern. Eure Paula

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