Verhandlungen dauern an

Züge in Österreich stehen still: Streik hat Folgen für Fahrgäste in Bayern

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Wien: Ein Mann steht vor einer Anzeigetafel am Westbahnhof, die über den eingestellten Zugverkehr informiert.

In Österreich steht wegen eines Tarifkonflikts seit Montagmittag der Bahnverkehr vorübergehend still.

Update 26. November, 14.54 Uhr: Nach einem zweistündigen Stillstand rollen die Züge in Österreich wieder. Der wegen eines Tarifkonflikts vorübergehend ruhende Bahnverkehr sei strukturiert wieder hochgefahren worden, teilten die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) am Montag mit. Fahrgäste müssten aber mit Auswirkungen bis zum späten Nachmittag rechnen. Die ÖBB gingen davon aus, dass rund 100.000 Fahrgäste in 70 Fern- und 600 Nahverkehrszügen von den Auswirkungen des Streiks betroffen waren.

Bahnverkehr in Österreich ruht

Wien - „Die Züge stehen“, sagte eine Sprecherin der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). Von der Maßnahme sind rund 70 Fernverkehrszüge und 600 Nahverkehrszüge betroffen. Auch Züge aus Deutschland würden nicht mehr übernommen und müssten somit vor der österreichischen Grenze in Bahnhöfen warten. 

Das Unternehmen reagierte damit auf einen von 12 bis 14 Uhr angekündigten Warnstreik der Gewerkschaft Vida. Die Tarifpartner verhandelten am Montag trotz der Eskalation weiter. „Es ist noch nicht gescheitert, die Verhandlungen dauern an, sie gehen trotz Streik weiter“, sagte eine Gewerkschaftssprecherin.

Zur Versorgung der Fahrgäste in den Fernverkehrszügen würden kostenlos Heiß- und Kaltgetränke verteilt, hieß es bei den ÖBB. Ab 14 Uhr würde der Verkehr voraussichtlich wieder hochgefahren.

dpa

Lesen Sie bei merkur.de*: Warnstreik bei Bahn in Österreich: Zugverkehr nach und von Garmisch-Partenkirchen betroffen oder Tarifgespräche scheitern: Ab Montag drohen Streiks bei der Deutschen Bahn

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