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„Wusstet ihr, dass es unter Wasser einen Mond gibt, der als Kind ein Stern ist?“ So schnatterte meine Entenfreundin Klara neulich, als sich der Mond auf der Wasseroberfläche des Sees spiegelte.

„Wusstet ihr, dass es unter Wasser einen Mond gibt, der als Kind ein Stern ist?“ So schnatterte meine Entenfreundin Klara neulich, als sich der Mond auf der Wasseroberfläche des Sees spiegelte.„Träumst du?“, schnatterte ich. Doch Klara war hellwach. „Ich meine den Mondfisch im Meer“, quakte sie – und schnatterte uns, dass dieser mehr als 2000 Kilogramm schwer werden kann. Seinen Namen hat er von seiner Scheibenform. „Mondfische können mehr als drei Meter lang werden und sind etwa so hoch wie lang.“ Sie zählen zu den Kugelfischen und haben auch einen wissenschaftlichen Namen: „Mola mola“. Das ist lateinisch und heißt Mühlstein – bezieht sich also ebenfalls auf das Aussehen. Mondfische schwimmen meist langsam mit offenem Maul durchs Wasser. Quallen, ihre Leibspeise, lassen sich nämlich ebenso gemächlich durchs Wasser treiben. Legen Mondfische Eier, können das bis zu 300 Millionen sein: So viele haben Forscher zumindest einmal im Bauch eines Weibchens gefunden. Doch wachsen nur aus wenigen dieser Eier auch erwachsene Fische heran. „Viele werden vorher gefressen“, quakte Klara. Im Larvenstadium haben die Minimondfische aber Stacheln, um sie zu schützen. Damit sehen sie ein wenig wie winzige Sterne aus. Eure Paula

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