Wusstest du, dass es bei uns am See echte Schönheiten gibt?

Wusstest du, dass es bei uns am See echte Schönheiten gibt?

Sie sind klein und grün, können aber anders als wir Enten weder quaken noch flattern, um auf sich aufmerksam zu machen. Stumm drängen sie sich dicht an die Rinde eines Baumes. Mal verpassen sie damit einem abgestorbenen Baumstumpf einen flauschigen Überzug, mal schmiegen sie sich wie ein Polster unten an den Stamm einer Kiefer, einer Fichte oder einer Tanne. Nadelbäume haben die grünen Zwerge am liebsten. Ich schnattere vom Schönen Federchenmoos: Das hat es heuer zum „Moos des Jahres“ gebracht. Wer wie ich Federn hat, kann sich für diese Wahl nur begeistern! Ihr solltet euch eine Lupe schnappen und einen genaueren Blick riskieren: Das Schöne Federchenmoos hat kurze, gefiederte Stämmchen mit vielen winzigen Blättchen. Im Schatten ist das Moos sattgrün, an lichteren Stellen rotbraun bis rot. Übrigens: Weil Moose viele Stoffe direkt über ihre Oberfläche aufnehmen, reagieren sie sehr schnell, wenn giftige Stoffe in Luft oder Wasser sind. Wollen Zweibeiner wissen, ob es in einem Gebiet viele schädliche Stoffe gibt, müssen sie nicht ständig Proben nehmen und im Labor untersuchen: Sie können auch einfach schauen, wie es den Moosen geht. Eure Paula

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