In Gondel eingesperrt

Fahrgäste sitzen im Looping-Karussell fest - Polizei ermittelt

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Der „Flip Fly“ fährt 24 Meter hoch. Das Looping-Karussell stand auch schon auf dem Oktoberfest (Archivfoto).

Mehr als eine Stunde saßen Fahrgäste in einer Überkopfschaukel fest. Nach dem Zwischenfall auf dem Kiliani-Volksfest in Würzburg hat die Polizei einen Verdacht.

Würzburg - Auf dem Würzburger Kiliani-Volksfest haben vier Fahrgäste mehr als eine Stunde in einer Überkopfschaukel festgesessen, da sich die Sicherheitsbügel nach der Fahrt nicht öffnen ließen. Drei Personen klagten über Beschwerden und wurden zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht, wie das Bayerische Rote Kreuz am Donnerstag mitteilte. Schwere Verletzungen sind laut Polizei nicht bekannt. Die Polizei ermittelt nach eigenen Angaben, ob ein Delikt vorliegt.

Würzburg: „Flip Fly“ technisch in einwandfreien Zustand

Der Vorfall ereignete sich am späten Mittwochabend. Das Fahrgeschäft „Flip Fly“ konnte am folgenden Nachmittag wieder in Betrieb gehen. Einer Prüfung von Ordnungsamt und Bauaufsicht zufolge befinde sie sich in einem technisch einwandfreien Zustand und sei auf dem neuesten Stand der Sicherheitstechnik, teilte die Stadt mit. Das Looping-Karussell, das bis in 24 Meter Höhe fährt, ist auch regelmäßig auf dem Münchner Oktoberfest zu Gast.

Vor zwei Jahren sorgte ein Unfall in einem Freizeitpark in Geiselwind für Schlagzeilen. Ein Stahlseil an einem Fahrgeschäft war wohl gerissen. Im September erlebten Besucher in Geiselwind erneut einen Albtraum: Sie mussten per Hubschrauber aus schwindelnder Höhe gerettet werden.

Ärger gab es im Freizeitpark „Tatzmania“ in Löffingen (Baden-Würtemberg). Dort sorgte ein Fahrgeschäft in Hakenkreuz-Optik für Aufsehen. 

dpa

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