Am Wochenende war am See viel los: Viele Familien nutzten die letzten Tage der Sommerferien, um draußen etwas zu machen.

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Am Wochenende war am See viel los: Viele Familien nutzten die letzten Tage der Sommerferien, um draußen etwas zu machen.

Während die Kinder auf einem Spielplatz herumtobten, unterhielten sich die Eltern – und ich habe ein paar belauscht. Sie sprachen darüber, was sie alles in die Schultüten ihrer Kinder packen wollen: Glücksbringer, Stifte, ein Springseil und Süßes. All diese schönen Sachen dürfen die Erstklässler heute, am ersten Schultag, aus ihren Riesentüten holen. Bei uns Enten gibt es so etwas ja leider nicht. Dafür müssen wir in der Schule nicht den ganzen Tag in einem Klassenzimmer sitzen und dem Lehrer lauschen: Die meisten von uns Enten lernen alles Wichtige von den Eltern – das ist unsere Schule. Noch besser ist: Manches müssen wir nicht lernen. Wir können es einfach so! Schwimmen gehört dazu. Tauchen müssen allerdings auch wir erst lernen – ein ganz wichtiges Fach in der Kükenschule: Es hilft uns nämlich, an Futter zu kommen. So schnabulieren wir viel Grünzeug, das unter Wasser wächst, und viele kleine Tierchen. Und zwar so: „Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh!“ Das war anfangs gar nicht so einfach, das kann ich euch quaken! Fliegen können wir Enten auch nicht vom Schlüpftag an. Erst nach etwa acht Wochen ist unser Gefieder so weit, dass wir erste Flugversuche wagen können. Lernen müssen eben alle – egal ob Zweibeiner oder Tier! Eure Paula

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