Was ich im Winter nicht mag: wenn ich auf einer Straße watscheln muss.

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Was ich im Winter nicht mag: wenn ich auf einer Straße watscheln muss.

Danach zwickt es mich an den Watschelfüßen. Denn im Winter streuen Zweibeiner oft Salz, damit Straßen weniger rutschig sind. Denn: Salz bringt das Eis zum Schmelzen, und salziges Wasser gefriert nicht so schnell. „Warum ist das so?“, fragte meine Entenfreundin Klara. Agnes erklärte es uns. Ihr müsst wissen: Wasser besteht aus winzigen Wasserteilchen, die sich durcheinander bewegen – solange es flüssig ist. Unter null Grad fangen die Wasserteilchen an, sich in einem Kristallgitter anzuordnen. „Darin hat jedes seinen festen Platz“, quakte Agnes. Weil es in dem Gitter aber auch lose Enden gibt, bleibt auf dem Eis ein feiner Wasserfilm. „Darum ist es so rutschig“, quakte Agnes. Fällt nun Salz darauf, löst es sich im Wasser. Streusalz ist größtenteils Kochsalz, also Natriumchlorid. Diese chemische Verbindung besteht aus positiv und negativ geladenen Teilchen, Natrium- und Chloridionen. Sie spalten sich auf, wenn sich Salz im Wasserfilm löst. Dann greifen die geladenen Teilchen die Wasserteilchen an, die außen im Kristallgitter sitzen – und lösen sie. Denn auch Wasserteilchen haben eine positiv und eine negativ geladene Seite und gegensätzliche Ladungen ziehen sich an. Eure Paula

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