Im Winter höre ich oft Zweibeiner über die Kälte jammern.

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Im Winter höre ich oft Zweibeiner über die Kälte jammern.

„Das ist ja wie in der Arktis“, sagen sie, wenn es sehr frostig ist. „Quak mal, was ist denn eigentlich diese ,Arktis‘, von der frierende Zweibeiner so oft quaken?“, schnatterte neulich meine Entenfreundin Klara. „Ich weiß natürlich, dass das ganz weit im Norden ist. Aber wo genau?“ Ich erinnerte mich an einen Globus, den ich mal im Zimmer eines Kindes gesehen hatte – durchs Fenster. Das Modell der Erdkugel stand auf einem Tisch direkt darunter. So blickte ich genau auf den Nordpol und die Region drumherum: die Arktis. Sie hat ihren Namen von dem Sternbild, unter dem sie liegt, dem Großen Bären. „Der heißt in der Sprache der alten Griechen ,arktos‘. Davon leitet sich der Name ab“, quakte ich. Ein großer Teil der Arktis besteht aus Meer. Das ist rund um den Nordpol zu einer mehrere Meter dicken Eisschicht gefroren. „Zur Arktis gehört aber auch Land“, quakte ich. „Nämlich der nördlichste Teil Kanadas und Alaskas, zudem Grönland und Lappland. Sogar der äußerste Norden von Russland.“ Die Grenze nach Süden ist der nördliche Polarkreis, der auf dem Globus eingezeichnet war. „Mit ,Arktis‘ meinen die Zweibeiner meist alles, was nördlich davon liegt.“ Eure Paula

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