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Exklusiver Wetterbericht für die Region

„Maskierte Kaltfront“ im Anmarsch: Wie heftig wird der Winter in Südostbayern?

  • Martin Weidner
    VonMartin Weidner
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München/Landkreis – Der Schnee ist bereits Ende vergangener Woche nach Südostbayern zurückgekehrt. Und alle Winter(sport)freunde dürfen sich freuen: Das Wetter bleibt auch in der kommenden Zeit sehr winterlich. Doch wie sieht das genau aus?

Vor allem ab Donnerstag (26. Januar) werden wieder neue Schneefälle berechnet. Dann überquert uns eine sogenannte „maskierte Kaltfront“und läutet wieder eine wohl ziemlich schneereiche Zeit ein. „Für gewöhnlich bringt eine Kaltfront kühlere Luft mit sich, wie es eben der Name schon sagt. Es gibt aber eine Ausnahme, nämlich eine „maskierte Kaltfront“. Mit ihr wird es in bodennahen Schichten wärmer statt kälter. Maskierte Kaltfronten treten fast ausschließlich in den Wintermonaten auf“, erklärten die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de in diesem Zusammenhang.

Bevor es zu einer maskierten Kaltfront kommt, haben wir es meist mit einer ruhigen Hochdruckwetterlage zu tun. Im Bereich des Hochdruckgebietes hat sich durch starke Auskühlung in den Nächten eine flache Kaltluftschicht gebildet, die meist nur wenige hundert Meter mächtig ist. Durch die schwache Sonneneinstrahlung im Winter wird diese flache Kaltluftschicht tagsüber nicht ausreichend erwärmt. Oft halten sich im Tiefland sogar dichte Nebel- oder Hochnebelfelder. Anders sieht es in höheren Lagen beziehungsweise auf den Bergen aus. Sie liegen oberhalb der Inversion in trockener und milder Luft mit viel Sonnenschein und guter Fernsicht. So stellt sich eine Temperaturumkehr ein (Temperaturinversion), wo es auf den Bergen oft Plusgrade gibt und in den Niederungen bei sehr ausgeprägter Inversion teilweise sogar bei Dauerfrost bleibt.

Die Aussichten für die Region im Detail:

Wetter in Südostbayern ab 25. Januar 2023.
  • Mittwoch (25. Januar): Der Mittwoch startet mit winterlichen Tiefstwerten von -2 Grad in Altötting, dem Berchtesgadener Land und Mühldorf. Bis zu -3 Grad erreichen wir in Rosenheim und Traunstein. Viele Wolken sind am Himmel unterwegs. Die Sonne hat so gut wie keine Chance sich mal zu zeigen. Die Temperaturen erreichen 1 Grad in Altötting und Mühldorf, 0 Grad im Berchtesgadener Land und -1 Grad in Rosenheim und Traunstein.
  • Donnerstag (26. Januar): Am Donnerstag beginnen wir mit Tiefstwerten von 0 Grad in Altötting und Mühldorf. Bis zu -2 Grad erreichen wir im Berchtesgadener Land, Rosenheim und Traunstein. Die Wolken sind erneut dicht. Im Berchtesgadener Land und Traunstein können stellenweise Schneeschauer durchziehen. Etwas Sonne zeigt sich ebenfalls, aber höchstens mal im Berchtesgadener Land. Die Höchstwerte erreichen 1 Grad in Altötting und Mühldorf, 0 Grad im Berchtesgadener Land und Rosenheim. Nicht „wärmer“ als -1 Grad wird es im Raum Traunstein.
  • Freitag (27. Januar): Der Freitag startet dann erneut winterlich mit Temperaturen von -2 Grad in Altötting und Mühldorf sowie bis zu -3 Grad im Berchtesgadener Land, Rosenheim und Traunstein. Überall ziehen Schneeschauer durch. An den Bergen ist auch längerer Schneefall möglich. Die Höchstwerte erreichen 0 Grad in Mühldorf und -1 Grad in Altötting, dem Berchtesgadener Land, Rosenheim und Traunstein.
  • Samstag (28. Januar): Das Wochenende beginnt mit sehr kalten Temperaturen von -8 bis -4 Grad. Dabei schneit es noch länger anhaltend – besonders im Berchtesgadener Land, Rosenheim und Traunstein. Eher Schneeschauer fallen noch in Mühldorf und in Altötting. Dort kann sich aber auch hin und wieder die Sonne blicken lassen. Die Temperaturen erreichen höchstens -3 bis -1 Grad.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Bis zu 60 Zentimeter Neuschnee in den Alpen?

Auch das Wochenende und der Beginn der kommenden Woche gestalten sich in Südostbayern wohl eher winterlich. „Eine markante Wetteränderung folgt dann in der kommenden Woche mit Regen, Schneeregen und viel Bergland-Schnee“, meint auch Meteorologe Kai Zorn. Die Temperaturen steigen allerdings allmählich. Damit wird auch der Schnee etwas nasser und könnte in Lagen von unterhalb von 400 Metern auch in Regen übergehen. „Dies ist aber noch eine sehr unsichere Einschätzung. Es ist auch möglich, dass wir im Dauerfrostbereich bleiben“, ergänzten die Experten.

Von Sonntag auf Montag ist speziell im Alpennordstau sehr viel Neuschnee möglich. Dort kann es schon passieren, dass bis zu 60 Zentimeter Schnee innerhalb von 48 Stunden zusammenkommen. Die Lawinengefahr steigt natürlich auch. Wahrscheinlich könnten wir auch die höchste Warnstufe 5 erreichen. Die Temperaturen erreichen -5 bis +3 Grad.

mw

Rubriklistenbild: © Tobias Hase/dpa

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