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Exklusiver Wetterbericht für die Region

Der Herbst gibt Vollgas – Erleben wir einen Kampf der Wettermodelle?

  • Martin Weidner
    VonMartin Weidner
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München/Landkreis – Nun ist es auch kalendarisch vollzogen: Seit Freitag (23. September) um 3.03 Uhr ist jetzt offiziell Herbst. Doch wie geht es in Sachen Wetter in der Region nun weiter?

Die genaue Uhrzeit (3.03 Uhr) resultiert übrigens daraus, dass der Herbstanfang mit dem Äquinoktium, also der Tag-und-Nacht-Gleiche zusammenfällt. Genau um 3.03 Uhr am Freitag ist die Sonne in ihrem Zenit über den Äquator auf die Südhalbkugel gewandert, auf der nun der Frühling beginnt. Am Freitag waren also Tag und Nacht (fast) überall gleich lang. Ab jetzt werden bei uns auf der Nordhalbkugel die Tage kürzer als die Nächte und die Nächte länger als die Tage sein.

Doch wie geht es nun in Sachen Wetter weiter? Auch hier ist der Herbst nun schon deutlich zu erkennen. Schon in der Nacht zum Donnerstag gab es verbreitet den ersten Bodenfrost und auch am Freitag fiel das Thermometer bodennah verbreitet auf oder unter den Gefrierpunkt. Da war Scheibenkratzen angesagt. Tagsüber war es allerdings noch sehr schön mit viel Sonne und milden Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad. „So wird es aber nicht weitergehen. Die Nächte werden zwar wieder milder werden, was aber mehr an der Bewölkung als an der Luftmassen-Temperatur liegen wird“, warnten die Experten von www.der-himmel-im-suedosten.de diesbezüglich.

Die Aussichten für die Region im Detail:

Wetter in Südostbayern ab 24. September 2022.
  • Samstag (24. September): In der Früh halten sich am Samstag dichtere Nebelfelder, besonders in Altötting und Mühldorf. Die Tiefstwerte liegen bei 5 Grad in Rosenheim, 7 Grad im Berchtesgadener Land und 8 Grad in Altötting und Mühldorf. Bis zu 9 Grad sind in Traunstein möglich. Tagsüber gibt es ein bisschen Sonnenschein zu genießen. Die Wolken werden aber bis zum Abend immer dichter und es ziehen dann auch Schauer durch. Die Tageshöchstwerte erreichen 18 Grad in Traunstein, 19 Grad in Altötting, Mühldorf und Rosenheim. Bis zu 20 Grad erreichen wir im Berchtesgadener Land.
  • Sonntag (25. September): Am Sonntag starten wir mit Tiefstwerten von 9 Grad im Berchtesgadener Land und Rosenheim und bis zu 10 Grad in Altötting, Mühldorf und Traunstein. In der Früh halten sich erneut Nebelfelder, dieses Mal besonders in Altötting, Mühldorf und den nördlichen Gebieten von Rosenheim und Traunstein sowie entlang der Flüsse. Klassisches Schauerwetter erwartet uns dann am restlichen Tag. Die Temperaturen gehen am Sonntag auf nur noch 13 Grad in Traunstein und 14 Grad in Altötting, Berchtesgadener Land, Mühldorf und Rosenheim zurück.
  • Montag (26. September): Der Montagmorgen beginnt mit Temperaturen zwischen 8 Grad in Altötting und Mühldorf, 9 Grad in Rosenheim und Traunstein und bis 10 Grad im Berchtesgadener Land. In Altötting, Berchtesgadener Land und Mühldorf gibt es letzte Schauer. Sonst zeigt sich auch mal vermehrt wieder die Sonne mit Temperaturen zwischen 14 Grad im Berchtesgadener Land, 15 Grad in Mühldorf und Traunstein sowie 16 Grad in Altötting und Rosenheim.
  • Dienstag (27. September): Der Dienstag beginnt mit Temperaturen zwischen 7 bis 9 Grad. Es ziehen wieder dichte Wolken durch und es regnet verbreitet. Im Berchtesgadener Land halten sich wohl letzte Wolkenlücken am längsten. Andernorts kann sich auch nochmal die Sonne zeigen. Die Höchstwerte steigen nur auf frische 11 bis 12 Grad, die sich durch einen lebhaften Wind auch noch deutlich kälter anfühlen dürften.

Der regionale Wetterbericht wird präsentiert von www.der-himmel-im-suedosten.de.

Kommt ein Kampf der Wettermodelle?

Und wie geht es danach weiter? Wir erleben wiedermal ein Kampf der Wettermodelle. Das amerikanische GFS-Wettermodell brächte uns nach derzeitigem Stand teilweise Föhn mit Schauern und milden Temperaturen. Das europäische ECMWF-Wettermodell würde es mit einer nordwestlichen Strömung deutlich kühler sein lassen mit ordentlichen Niederschlägen. Hier wären zu den bisher schon gefallenen Regenmengen nochmals bis zu 100 Liter pro Quadratmeter bis Ende des Monats möglich. Und auch die ersten Schneeflocken bis auf 1000 Meter könnten sich dazu mischen.

Die weiteren Aussichten sind also sehr unsicher und gehen weit auseinander. Sicher scheint nur, dass längere sonnige und trockene Phasen in nächster Zeit nicht abzusehen sind. „Die gesamte kommende Woche bleibt unruhig. Vor dem verlängerten Wochenende nehmen die Niederschlagssignale ein bisschen ab, zum verlängerten Wochenende nehmen sie wieder zu“, erläuterte Meteorologe Kai Zorn hierzu.

mw

Rubriklistenbild: © Stephan Jansen/dpa

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