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Wetter

Bis zu einem halben Meter Neuschnee: Der Winter schlägt am Alpenrand noch einmal zu

Blick Richtung Wendelstein vom Sudelfeld aus
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Blick Richtung Wendelstein vom Sudelfeld aus: Mitte März wird in den Bergen noch einmal mit erheblichen Neuschneemengen gerechnet.

Der Februar über weite Strecken mit Sonnenschein und Temperaturen im zweistelligen Bereich – doch im März schlägt der Winter noch einmal zu. Am Alpenrand kann es durch andauernden Schneefall bis zu 50 Zentimeter Neuschnee geben. In den Hochlagen sogar bis zu einem Meter.

München (dpa/lby) - Der Winter kehrt nach Bayern zurück. Vor allem die Alpen werden in den nächsten Tagen wieder mit Schnee bedeckt sein, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Sonntag (14. März) mitteilte.

Am Sonntagmorgen ist der Himmel laut den Meteorologen noch stark bewölkt. Später kommt es in einigen Gebieten zu Schnee- und Graupelschauern. In den tieferen Lagen soll es regnen. Die Höchsttemperaturen liegen dabei zwischen drei und neun Grad. 

Tief Luis bringt auf den Bergen bis zu einem Meter Neuschnee

Auch in der kommenden Woche wird es winterlich weiß. So prognostiziert der DWD, dass es bis Donnerstag weiter schneien kann. Im Oberallgäu sind 30 bis 50 Zentimeter Neuschnee möglich, in den Allgäuer Alpen sogar bis zu 100 Zentimeter. 

Am Donnerstag (11. März) hatte Sturm «Klaus» vor allem an den Küsten und im Nordwesten Schäden verursacht. Zum Start ins Wochenende sorgt nun auch «Luis» für ungemütliche Stunden.

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Das Wochenende hat vor allem in der Mitte und im Süden Deutschlands ungemütlich begonnen. Grund für das stürmische Wetter ist nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) das Tief «Luis». Spaziergänger und Wanderer sollten in den betroffenen Gebieten aber vorsichtig sein: «Ich würde nicht unbedingt auf einen Berg klettern oder in den Wald gehen», sagte eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag in Essen.

Regen geht oberhalb von 400 bis 600 Metern in Schnee über

«Luis» sollte am Samstag verbreitet stürmische Böen und Sturmböen bringen, ab Mittag auch schwere Sturmböen und auf den Bergen Orkanböen. Nur in Südostbayern und im Nordosten wurde schwächerer Wind erwartet. Dazu regnet es immer wieder bei Höchsttemperaturen von sechs bis 13 Grad. Mancherorts wurde mit Gewittern und Schneeschauern in höheren Lagen gerechnet.

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In der Nacht zum Sonntag zog der Regen im Norden gen Osten durch. Im Rest des Landes werden Schauer erwartet, die oberhalb von 400 bis 600 Metern zunehmend in Schnee übergehen, so der DWD. Es kühlt auf Tiefstwerte von fünf bis null Grad ab. Der Wind lässt nach.

Bei sinkenden Temperaturen droht Glätte

Am Sonntag (14. März) liegen die Temperaturen voraussichtlich nur noch bei maximal einem bis zehn Grad. Dazu gibt es Regen- und Graupelschauer, auch kurze Gewitter sind möglich. Im Bergland gibt es Schneeschauer, im Süden teils auch in tieferen Lagen Schnee. Gebietsweise kommen noch mal stürmische Böen auf. Am Alpenrand und auf den Bergen schneit es.

Die neue Woche beginnt noch etwas kälter, mit Tiefstwerten zwischen vier und minus drei Grad im Bergland in der Nacht auf Montag (15. März). Im Bergland fällt dem DWD zufolge Schnee, im Südosten bis in die tieferen Lagen Schneeregen oder Schnee. Glätte droht. Tagsüber geht es mit Schauern, Schnee und lokalen Graupelgewittern winterlich weiter. An den Alpen sind teils erhebliche Neuschneemengen zu erwarten.

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