Wenn Waschbär Waldemar im Dorf unterwegs ist, benimmt er sich oft wie ein Elefant im Porzellanladen und räumt Mülltonnen aus.

Wenn Waschbär Waldemar im Dorf unterwegs ist, benimmt er sich oft wie ein Elefant im Porzellanladen und räumt Mülltonnen aus.

Zum Glück ist er der einzige von uns, der sich manchmal derart daneben benimmt. Umgekehrt gibt es aber viele Zweibeiner, die sich am See oder im Wald ähnlich verhalten – „wenn nicht noch schlimmer“, schimpfte meine Entenfreundin Agnes. „So haben wir Tiere nicht mal in unserem Wohnzimmer Ruhe.“ Denn das liegt bei uns draußen in der Natur. Wände und Türen, die schützen würden, hat es nicht. „Das vergessen die Zweibeiner oft“, schnatterte Agnes und bat mich, euch daran zu erinnern. „Wenn sie in den Wald gehen, sollen sie sich vorstellen, sie würden eine fremde Wohnung betreten“, quakte sie. „Dort lärmt man nicht herum, läuft nicht einfach ins Schlafzimmer und lässt auch nicht seinen Müll liegen.“ So sollte das auch im Wald sein. „Nur, dass man dort auf den Wegen bleiben sollte.“ Ente Klara schien das nicht genug. „Wäre ich ein Reh, wäre es mir lieber, die Zweibeiner würden gar nicht in den Wald gehen“, quakte sie. „Wissenschaftler haben aber herausgefunden, dass sich Rehe selbst in nächster Nähe vor Zweibeinern oft gar nicht fürchten“, quakte Agnes. „Solange diese auf Wegen bleiben.“ Eure Paula

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