Wenn es um sein Essen geht, ist Waschbär Waldemar richtig reinlich: Hat er eine Leckerei gefunden, wäscht er die gern im See, bevor er sie verspeist.

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Wenn es um sein Essen geht, ist Waschbär Waldemar richtig reinlich: Hat er eine Leckerei gefunden, wäscht er die gern im See, bevor er sie verspeist.

Das ist aber eher so eine Marotte von Waschbären, die ihnen auch ihren Namen eingebracht hat. Denn wenn es um seinen Pelz geht, nimmt es Waldemar weniger genau. „Warum wäschst du immer nur dein Essen“, quakte meine Entenfreundin Klara. „Dein Fell hätte eine Wäsche nötiger.“ Waldemar tat, als hätte er das überhört. „Dass wir unser Essen waschen, hat bei uns Waschbären Tradition“, brummte er. „Schon meine Mutter hat das so gemacht.“ Er blickte zu meiner Entenfreundin Agnes, die im See gründelte. „Nicht alle Tiere haben so gute Tischmanieren wie Waschbären“, brummte er ihr zu, als sie den Kopf aus dem Wasser streckte. „Das brummst ausgerechnet du, der gern stinkende Mülltonnen durchwühlt“, quakte Agnes wütend. „Sei nicht beleidigt!“, brummte Waldemar. „Ich habe nicht an Enten gedacht, sondern an Hyänen.“ Wir Enten wussten natürlich, dass das geflunkert war. „Jedes Tier hat die Tischmarnieren, die zu ihm passen“, quakte Agnes. „Ja, Hyänen jagen nicht nur selbst. Finden sie ein totes Tier, verschlingen sie es mit Haut und Haar – auch, wenn es schon stinkt.“ Praktisch: Weil Hyänen so einen robusten Magen haben, sparen sie sich oft die kräftezehrende Jagd, haben aber trotzdem einen vollen Bauch. Eure Paula

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