Wenn ich morgens in die Redaktion fliege, bin ich manchmal spät dran.

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Wenn ich morgens in die Redaktion fliege, bin ich manchmal spät dran. So kommt es vor, dass die Kinder Pause haben, wenn ich über eine Schule fliege.

Wie neulich. Da stürmten die Kinder gerade hinaus in den Schnee. Sie kugelten darin herum und bauten Schneemänner. Ein frecher Bub formte einen Schneeball. Noch ehe er werfen konnte, kam die Lehrerin und schimpfte. „Da hat sie Recht“, dachte ich. So ein harter Schneeball kann ganz schön wehtun. Einige Buben formten ebenfalls Schneebälle – aber nicht, um sie zu werfen. Sie rollten sie mit den Händen und schnitten sie mit einem Lineal durch. Ich wollte wissen, was sie vorhaben und watschelte näher. Was ich herausfand: Sie machten einen Wettbewerb, wer den härtesten Schneeball formen kann. Einer versuchte es mit Handschuhen, ein zweiter mit bloßen Händen. Der Ball des zweiten war viel härter – er hatte außen eine Eisschicht. Die Hände hatten den Schnee angeschmolzen. Das Wasser war aber wieder zu einer Eisschicht gefroren. Da entdeckte ich in der Nähe ein Mädchen, das Seifenblasen machte. Diese schwebten in der kalten Luft – und wurden zu Eisblasen. Diese zerplatzten nicht gleich, wenn sie auf dem Schnee landeten. Die Kinder versuchten, die Eisblasen in der Luft zu fangen. Oft zerbrachen die Blasen dann und kleine Schneeflöckchen rieselten zu Boden. Eure Paula

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