Wenn Hofhund Benno einen vollen Futternapf sieht, läuft ihm der Speichel im Maul zusammen.

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Wenn Hofhund Benno einen vollen Futternapf sieht, läuft ihm der Speichel im Maul zusammen.

„Das passiert ganz von selbst“, bellte er uns Enten, als wir auf dem Bauernhof in der Nähe des Sees zu Besuch waren. Der Speichel hilft ihm beim Verdauen. Vor und während des Essens bilden Hunde genau wie Zweibeiner daher besonders viel Spucke. Diese macht das zerkaute Essen schön glitschig. „So lässt es sich leichter schlucken“, schnatterte meine Entenfreundin Agnes. „Da könnten sie genauso gut einen kräftigen Schluck Wasser trinken“, quakte Ente Klara. „Aber Speichel ist doch mehr als nur Wasser“, quakte sie. Tatsächlich besteht Spucke zwar zum größten Teil aus Wasser. „Aber eben nicht nur“, schnatterte Agnes. So stecken in 100 Millilitern Speichel etwa 99,5 Milliliter Wasser. Der Rest ist ein Mix anderer Stoffe. Dazu gehören etwa verschiedene Enzyme. „Manche helfen, Krankheitserreger im Essen unschädlich zu machen“, quakte Agnes. „Andere helfen beim Verdauen. Sie spalten Bestandteile des Essens in kleinere Häppchen auf.“ Die Speicheldrüsen im Mund bilden aber auch zwischen den Mahlzeiten Speichel, wenn auch weniger. So überzieht er die Haut in Mund und Rachen stets wie ein dünner Schutzfilm. Eure Paula

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