Wenn Fleisch verdirbt, kann das gewaltig stinken.

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Wenn Fleisch verdirbt, kann das gewaltig stinken. Das ist auch gut.

So kommen Menschen gar nicht auf die Idee, das noch zu essen. „Bei dem Gestank dreht es mir den Magen um“, sagen sie dann zum Beispiel. Dabei stimmt genau das ja gerade nicht: Weil es stinkt, werfen sie das Fleisch weg – und ersparen sich so üble Magen- und Darmprobleme. „Es gibt aber ein Tier, das seinen Magen tatsächlich umdrehen kann“, quakte meine Entenfreundin Agnes. „Bei dem ist das sogar ganz normal.“ Ich wusste, von welchen Tieren sie quakt: „Du meinst Seesterne“, schnatterte ich. „Finden sie Futter, stülpen sie ihren Magen nach außen, um es zu essen.“ Eine Muschel kann zum Beispiel so eine Mahlzeit sein. „Dazu muss der Seestern zuerst die Schale aufkriegen“, quakte Agnes. Seesterne saugen sich dazu mit ihren Saugfüßchen an der Schale fest und ziehen daran. „Das tun sie so lange, bis die Muschel die Schale einen Spalt weit öffnet“, quakte Agnes. Dann nutzt der Seestern seine Chance: Er stülpt seinen Magen aus und in die Muschel hinein. Der Magen gibt in der Muschel Verdauungssäfte ab, die diese zersetzen. „Die Muschel wird in ihrer Schale verdaut“, quakte Agnes. Danach zieht der Seestern den Brei zusammen mit seinem Magen wieder ein. So ähnlich fressen übrigens auch viele Spinnen: Sie spritzen Verdauungssäfte in ihr Opfer und schlürfen den Brei später auf. Eure Paula

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