Wenn es brenzlig wird, müssen viele Tiere blitzschnell flüchten.

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Wenn es brenzlig wird, müssen viele Tiere blitzschnell flüchten.

Einige haben besondere Tricks, mit denen sie ihren Angreifern oft doch noch entwischen. Vom Stirnlappen-Basilisken, einer Echse in Mittelamerika, die auf der Flucht vor Schlangen bis zu zehn Meter übers Wasser rennen kann, habe ich euch schon gequakt. „Die Echse ist aber nicht die einzige, die sich trickreich aus der Gefahrenzone retten kann“, quakte meine Entenfreundin Agnes neulich. „Auch die namibische Radspinne gehört dazu.“ Sie lebt in Namibia, einem Land im Süden Afrikas, in der Wüste. Der Name verrät auch etwas über ihren Trick: Wenn sich die rund zwei Zentimeter große Spinne vor einem Angreifer in Sicherheit bringen muss, winkelt sie erst ihre acht Beinchen an. „Dann lässt sie sich rasant die Dünen, also die Berge aus Sand, hinunterkugeln“, schnatterte uns Agnes. „Das sieht fast so aus, als würde da ein Rad hinabrollen.“ Damit es noch schneller geht, stoßen sich die Tiere dabei immer wieder mit den Vorderbeinchen ab. So bringen sie es auf ein Tempo von etwa einem Meter pro Sekunde. Echsen auf Spinnenjagd haben da oft das Nachsehen. Und: „Mit diesem Trick können die Spinnen sogar ein kurzes Stück bergauf rollen“, schnatterte uns Agnes. Eure Paula

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