Wenn abends der Nebel über dem See aufsteigt, kann das ganz schön unheimlich sein.

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Wenn abends der Nebel über dem See aufsteigt, kann das ganz schön unheimlich sein.

Jetzt im Herbst rücken wir Entenfreundinnen darum eng zusammen. „Gemeinsam ist es weniger gruselig“, quakte Klara und kuschelte sich dicht an mich. Agnes gesellte sich auch zu uns – wir nahmen Klara in die Mitte. Es wurde langsam dunkel, da spürte ich einen eisigen Windhauch, kurz darauf folgte ein krächzendes Lachen: „Huhuhuhuuu.“ Das war selbst mir und Agnes zu fiel. Wie aufgescheuchte Hühner flatterten wir Enten unter ein dichtes Gebüsch. „Das war bestimmt ein Gespenst“, quakte Klara zitternd. „Was, wenn das uns hier findet?“ Sie hatte kaum zu Ende gequakt, da hörten wir es in der Nähe rascheln. „Jetzt ist es um uns geschehen!“, quakte Klara. In dem Moment bogen sich die Äste auseinander. In der Dämmerung erkannten wir ein rundes Gesicht und einen krummen Schnabel: Kein Gespenst, sondern Waldkauz Ulrich. „Na, habt ihr euch ins Gefieder gemacht?“ Ulrich lachte. „So ein bisschen Erschrecken gehört an Halloween dazu!“ Und das fällt einem Waldkauz besonders leicht: Er sieht auch in der Dämmerung gut und kann beinahe lautlos fliegen. Das hilft ihm bei der Jagd nach Mäusen – aber leider auch beim Erschrecken von Enten. Eure Paula

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