Vor wenigen Tagen mussten wir Enten uns von einem alten Zwetschgenbaum verabschieden.

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Vor wenigen Tagen mussten wir Enten uns von einem alten Zwetschgenbaum verabschieden.

Der Baum wuchs in der Nähe des Sees. „Der Arme ist einfach umgefallen“, quakte meine Freundin Klara. „Ein Jammer“, brummte Waschbär Waldemar. Er hatte oft und gern von den Früchten genascht. Damit war es nun vorbei. „Traurig“, schnatterte meine Entenfreundin Agnes. „Auch wenn der Baum schon alt war. Er hätte bestimmt noch viele Winter überstanden, wäre er nicht von einem Pilz befallen gewesen.“ Bereits seit ein paar Jahren war uns Tieren aufgefallen, dass neben seinem Stamm immer wieder junge Triebe gewachsen waren. Die Biberin Frau Dr. Raspelzahn hat es als Erste bemerkt. „Dieser Baum lebt nicht mehr lang“, sagte sie besorgt. „Wieso das denn?“, hatte Klara damals gequakt. „Er trägt doch jedes Jahr Früchte.“ Doch die Biberin hatte Recht behalten. Sie hatte uns erklärt, der Baum versuche Nachwuchs zu bekommen. „Damit ein junger Baum da ist, der seinen Platz einnimmt, wenn seine Zeit zu Ende geht“, hatte sie erklärt. Jetzt bemerkte Klara tatsächlich eine Zwetschge, die auf dem umgefallenen Baum gewachsen war. „Ich dachte, junge Bäume wachsen aus dem Samen, der in der Frucht steckt.“ Die Biberin nickte. „So ist das meistens“, sagte sie. Doch könnten sich Zwetschgenbäume auch durch Schösslinge fortpflanzen, die aus ihren Wurzeln treiben. Eure Paula

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