Waschbär Waldemar hat die Nase voll.

Waschbär Waldemar hat die Nase voll. „Mir reicht’s“, brummte er.

Auf einem seiner Streifzüge hatte er eine nette Waschbärin kennengelernt. Waldemar hatte sie zum Essen in seine Baumhöhle eingeladen. „Ich habe das halbe Dorf geplündert, um ihr die besten Leckereien aufzutischen“, brummte er. Doch es kam anders. „Puh, hier stinkt’s wie in einem Pumakäfig“, brummte sie, als sie die Baumhöhle erreichte, und machte sofort kehrt. „Dabei habe ich mir solche Mühe gegeben“, brummte Waldemar später. „Hast du es schon mal mit Lavendel versucht?“, fragte meine Entenfreundin Agnes. „Diese Pflanzen duften wunderbar. Wenn du ein paar in deine Höhle legst, riecht es besser. Vielleicht kommt sie zurück.“ Waldemar hob den Kopf. „Meinst du?“, brummte er. „Wie erkenne ich diese Blumen denn?“ Agnes erklärte es ihm. „Die Pflanzen bilden Büschel mit sehr langen Stielen und ganz kleinen Blättern“, quakte sie. „Sie haben viele kleine, lilafarbene Blüten. Vor allem aber duften sie wunderbar.“ Zweibeiner trocknen die Blüten daher für Duftsäckchen, nutzen das Öl für Parfum – stellen pflanzliche Arzneien gegen Unruhe und Schlafstörungen damit her“, quakte Agnes. „Lavendel wurde sogar zur Arzneipflanze des Jahres 2020 gekürt.“ Eure Paula

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