Waschbär Waldemar lebt seit etwa zehn Jahren an unserem See.

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Waschbär Waldemar lebt seit etwa zehn Jahren an unserem See.

In dem kleinen Wäldchen daneben hat er schnell eine Baumhöhle gefunden. Kürzlich ist er umgezogen. „Meine neue Baumhöhle ist viel größer“, brummte er. „Jetzt habe ich viel mehr Platz. Ich schlafe darin wie ein Murmeltier.“ Ganz anders dürfte es den Zweibeinern gehen, die in den umliegenden Dörfern leben. Dort geht Waldemar in der Nacht auf Beutezug. Leider macht er auf der Suche nach Leckereien oft viel Lärm. Manchmal öffnet sich dann ein Fenster und ein Zweibeiner schaut heraus. Mit Klatschen und Beschimpfungen versucht er den Waschbären dann zu verscheuchen. Waldemar stört das nicht weiter. „Ach, die meinen das nicht so!“, brummte er. „Sonst hätten sie wohl kaum eigens Klappen für mich in Türen von Schuppen und Häusern einbauen lassen.“ Die könne er mit seinen Pfoten problemlos öffnen. „So komme ich noch leichter hinein. Oft finde ich drinnen sogar einen vollen Futternapf“, brummte er. „Ziemlich nett von den Zweibeinern, oder?“ Es dauerte einen Moment, bis ich begriff, dass Waldemar da etwas missverstanden hatte. „Ich fürchte, diese Klappen sind nicht für dich, sondern für ein anderes Tier“, quakte ich. „Die sind für ihre Hauskatzen.“ Eure Paula

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