Waschbär Waldemar klettert in Mülltonnen.

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„Dort finde ich nämlich oft echte Köstlichkeiten“, brummte er.

Leider bleibt diese Vorliebe nicht ohne Folgen:

„Du solltest ein Bad im See nehmen, so wie du heute wieder müffelst“, quakte meine Entenfreundin Klara und schüttelte sich. „Wie ein Stinktier.“ Waldemar winkte mit der Pfote ab. „Im Vergleich zu einem echten Stinktier duftet mein Pelz wie frisch gewaschene Wäsche.“ Meine Entenfreundin Agnes nickte. „Da hat Waldemar Recht“, quakte sie. Dann schnatterte sie uns, dass Stinktiere in Amerika daheim sind. Am bekanntesten sei der Streifenskunk, der ein schönes schwarzes Fell hat. „Mit einem breiten weißen Streifen, der sich vom Hinterkopf über den Rücken bis über den breiten Schwanz zieht“, quakte Agnes. „Ein auffälliges Muster, das aber bei jedem Tier ein wenig anders aussieht.“ Stinktiere werden jedenfalls so genannt, weil sie nicht nur so ein bisschen müffeln – also wie eben auch unser Waschbärenfreund Waldemar. „Werden Stinktiere angegriffen, nutzen sie den Gestank sogar als Waffe“, quakte Agnes. Dann versprühen sie ein Sekret aus zwei Drüsen an ihrem Hinterteil. „Und das stinkt so fürchterlich, dass Mensch und Tier schnell die Flucht ergreifen.“ Eure Paula

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