Waschbär Waldemar hatte einen Ausflug an den Rand des Dorfes gemacht.

Waschbär Waldemar hatte einen Ausflug an den Rand des Dorfes gemacht.

Aus der Ferne hat er das Treiben der Bewohner beobachtet. „Immer nur am See zu hocken, war langweilig“, brummte er. „Ich habe gesehen, dass sich die Zweibeiner im Dorf auf das Osterfest vorbereiten. Vor einem Hofladen hat sich eine Schlange gebildet.“ Die Menschen hätten aber viel Abstand beim Warten gehalten. „Das ist wichtig“, brummte er. „Ein Zweibeiner, der aus dem Laden kam, sagte: ,Wenn ihr Ostereier braucht, könnt ihr wieder heimgehen. Es gibt nur noch braune Eier.‘“ Einige gingen daraufhin tatsächlich heim. „Warum mögen die Zweibeiner keine braunen Eier?“, fragte Ente Klara. „Eier mit weißer Schale lassen sich besser bemalen und färben“, quakte Agnes. Waldemar nickte. „Ach so. Legen braune Hennen eigentlich Eier mit brauner Schale?“, wollte er wissen „Nein, die Farbe des Gefieders hat damit nichts zu tun“, quakte Agnes. Welche Farbe die Eierschale hat, bestimmen die Gene, das Erbgut des Huhnes. Die kann man nicht sehen – ein anderes Detail aber schon: die Farbe der Ohrscheibe hinter dem Ohrläppchen. Ist sie weiß, ist es auch die Eischale. Ist die Ohrscheibe rot, legt das Huhn braune Eier. Diese Regel stimmt zumindest in den meisten Fällen. Eure Paula

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